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Der Namensgeber Tido war ein Bruder von Dodo, dem damaligen Grafen von Lütetsburg. [[Schloss Tidofeld|Das Schloss]] wurde aus abgetragenen Bestandteilen der dem Verfall überlassenen Burg Innhausen in Sengwarden bei Wilhelmshaven errichtet. Tido erwarb das Land, das bis zu seiner Abspaltung zu [[Bargebur]] gehörte, von Junker Albrecht Schwinge aus Emden. Dieser wiederum erbte es von einem Mann namens Siptet Remtsna, zu dem jedoch keine weiteren Daten bekannt sind. Nach der Landerwerbung gehörte Tidofeld somit zu Lütetsburg. Das Schloss wurde bereits 1669 zerstört. Die Burgstelle ist jedoch heute noch als sichtbare Erhöhung in der Landschaft sichtbar, ein angrenzender Hof erinnert als [[Tidofelder Burgen- und Schlickplaats]] ebenfalls daran.
Der Namensgeber Tido war ein Bruder von Dodo, dem damaligen Grafen von Lütetsburg. [[Schloss Tidofeld|Das Schloss]] wurde aus abgetragenen Bestandteilen der dem Verfall überlassenen Burg Innhausen in Sengwarden bei Wilhelmshaven errichtet. Tido erwarb das Land, das bis zu seiner Abspaltung zu [[Bargebur]] gehörte, von Junker Albrecht Schwinge aus Emden. Dieser wiederum erbte es von einem Mann namens Siptet Remtsna, zu dem jedoch keine weiteren Daten bekannt sind. Nach der Landerwerbung gehörte Tidofeld somit zu Lütetsburg. Das Schloss wurde bereits 1669 zerstört. Die Burgstelle ist jedoch heute noch als sichtbare Erhöhung in der Landschaft sichtbar, ein angrenzender Hof erinnert als [[Tidofelder Burgen- und Schlickplaats]] ebenfalls daran.


Im Zweiten Weltkrieg errichtete die Kriegsmarine ein [[Vertriebenlager Tidofeld|Ausbildungs- und Durchgangslager]] in Tidofeld. Nach dem Krieg wurde das Lager in ein [[Vertriebenenlager Tidofeld|Vertriebenenlager]] umfunktioniert. Es gehörte mit insgesamt über 1.000 gleichzeitig dort wohnenden Menschen zu den größten Lager innerhalb der Grenzen der heutigen Bundesrepublik. Die Solidarität im Lager führte gar zum Bau einer [[Gnadenkirche Tidofeld|eigenen Kirche]], die heute eine Dokumentationsstätte über Flucht und Vertreibung beinhaltet.
Im Zweiten Weltkrieg errichtete die Kriegsmarine ein [[Vertriebenenlager Tidofeld|Ausbildungs- und Durchgangslager]] in Tidofeld. Nach dem Krieg wurde das Lager in ein [[Vertriebenenlager Tidofeld|Vertriebenenlager]] umfunktioniert. Es gehörte mit insgesamt über 1.000 gleichzeitig dort wohnenden Menschen zu den größten Lager innerhalb der Grenzen der heutigen Bundesrepublik. Die Solidarität im Lager führte gar zum Bau einer [[Gnadenkirche Tidofeld|eigenen Kirche]], die heute eine Dokumentationsstätte über Flucht und Vertreibung beinhaltet.


Erst 1996 wurde Tidofeld nach Norden eingemeindet. Es ist damit der jüngste Stadtteil von Norden. Kurze Zeit später wurde Tidofeld beträchtliche um ein Neubaugebiet nördlich und westlich des [[Tidofelder Burgen- und Schlickplaats]] erweitert. Dieses Neubaugebiet erstreckt sich bis nach [[Bargebur]].
Erst 1996 wurde Tidofeld nach Norden eingemeindet. Es ist damit der jüngste Stadtteil von Norden. Kurze Zeit später wurde Tidofeld beträchtliche um ein Neubaugebiet nördlich und westlich des [[Tidofelder Burgen- und Schlickplaats]] erweitert. Dieses Neubaugebiet erstreckt sich bis nach [[Bargebur]].