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In seinem späteren Leben lernte Deknatel die Werke von Menno Simons kennen. Da die 1683 erschienene Gesamtausgabe schon seit langem vergriffen war, gab Deknatel verschiedene Abhandlungen unter dem Titel „Menno Simons in ’t kleine“ erneut heraus. Eine Anzahl von Menno Simons-Schriften übersetzte er ins Deutsche. Trotz seiner pietistischen Neigungen und seiner Zugehörigkeit zu den Herrnhutern blieb Deknatel seinem mennonitischen Erbe treu: Er blieb Befürworter der Gewaltlosigkeit und der Erwachsenentaufe, verwarf das Eidschwören und lehnte die Übernahme politischer Ämter ab.
In seinem späteren Leben lernte Deknatel die Werke von Menno Simons kennen. Da die 1683 erschienene Gesamtausgabe schon seit langem vergriffen war, gab Deknatel verschiedene Abhandlungen unter dem Titel „Menno Simons in ’t kleine“ erneut heraus. Eine Anzahl von Menno Simons-Schriften übersetzte er ins Deutsche. Trotz seiner pietistischen Neigungen und seiner Zugehörigkeit zu den Herrnhutern blieb Deknatel seinem mennonitischen Erbe treu: Er blieb Befürworter der Gewaltlosigkeit und der Erwachsenentaufe, verwarf das Eidschwören und lehnte die Übernahme politischer Ämter ab.
Innerhalb der mennonitischen Glaubensgemeinschaft in den Niederlanden wie auch außerhalb, hier vor allem durch seine Übersetzungen ins Deutsche, hat Deknatel großen Einfluß gehabt. Marcus Arents, mennonitischer Prediger in Norden, und Peter Weber, Prediger in der Pfalz, standen mit Deknatel in Kontakt, ebenso die Mennoniten in der Slowakei. John Wesley, der Begründer des Methodismus, suchte ihn 1738 auf.


==Bedeutung für die Stadt==
==Bedeutung für die Stadt==