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Unter der von 1599 bis 1625 währenden Herrschaft von [[Enno III. Cirksena]], dem Sohn von Edzard II., kam es zu einer ersten Aussöhnung. Enno III. erlaubte den Reformierten, ihren Gottestdienst fortan auch in der Stadt abzuhalten und schickte ihnen den Prediger [[Tido Henrici]]. Er wies den [[Drost|Drosten]], den [[Bürgermeister]] und den [[Stadtrat|Rat der Stadt Norden]] an, den reformierten Pastoren zu schützen. Die aufgebrachten Lutheraner machten es den Reformierten jedoch unmöglich, den Gottesdienst in der Stadt auszuüben. Die Reformierten bekamen nur das Recht, alle zwei Monate in einem Privathaus in der Stadt ihre Kirchenangelegenheiten zu beraten und das Abendmahl nach ihrer Weise zu feiern.
Unter der von 1599 bis 1625 währenden Herrschaft von [[Enno III. Cirksena]], dem Sohn von Edzard II., kam es zu einer ersten Aussöhnung. Enno III. erlaubte den Reformierten, ihren Gottestdienst fortan auch in der Stadt abzuhalten und schickte ihnen den Prediger [[Tido Henrici]]. Er wies den [[Drost|Drosten]], den [[Bürgermeister]] und den [[Stadtrat|Rat der Stadt Norden]] an, den reformierten Pastoren zu schützen. Die aufgebrachten Lutheraner machten es den Reformierten jedoch unmöglich, den Gottesdienst in der Stadt auszuüben. Die Reformierten bekamen nur das Recht, alle zwei Monate in einem Privathaus in der Stadt ihre Kirchenangelegenheiten zu beraten und das Abendmahl nach ihrer Weise zu feiern.


1677 stellte Dodo II. zu Inn- u. Knyphausen der Gemeinde den sogenannten [[Olyschlag]] neben der [[Bargeburer Mühle]] für ihren Gottesdienst zur Verfügung. Zwei Jahre später schenkte er ihnen sogar ein Stück Land in [[Bargebur]] zum Bau einer Kirche. Die Norder Reformierten erhalten überdies ein Mitbestimmungsrecht bei der Wahl des Pastoren, der bisher vom Schlossherrn allein bestimmt wurde. Der Bau der [[Bargeburer Kirche]] gestaltete sich indes schwierig, da fanatische Norder Bürger den Bau aufgrund seiner Nähe zu Stadtgrenze zu sabotieren versuchten. Erst als Truppen des zu dieser Zeit Greetsiel besetzt haltenden, brandenburgischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm den Bau schützten, konnte dieser 1684 fertiggestellt werden.
1677 stellte Dodo II. zu Inn- u. Knyphausen der Gemeinde den sogenannten [[Olyschlag]] neben der [[Bargeburer Mühle]] für ihren Gottesdienst zur Verfügung. Zwei Jahre später schenkte er ihnen sogar ein Stück Land in [[Bargebur]] zum Bau einer Kirche. Die Norder Reformierten erhalten überdies ein Mitbestimmungsrecht bei der Wahl des Pastoren, der bisher vom Schlossherrn allein bestimmt wurde. Der Bau der [[Bargeburer Kirche]] gestaltete sich indes schwierig, da fanatische Norder Bürger den Bau aufgrund seiner Nähe zu Stadtgrenze zu sabotieren versuchten. Erst als Truppen des zu dieser Zeit Greetsiel besetzt haltenden, brandenburgischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm, der ebenfalls der Reformation anhing, den Bau schützten, konnte er 1684 fertiggestellt werden.


==Quellenverzeichnis==
==Quellenverzeichnis==