Ketelburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Keinesfalls darf man sich die Ketelburg als Burg im eigentlichen Sinne vorstellen. Vielmehr wurden auch große Höfe oder allgemein Steinbauten in früheren Jahren als "Burg" bezeichnet. Möglich ist jedoch auch, dass es sich bei der Ketelburg nicht um einen normalen Gulfhof o.ä. gehandelt hat, sondern um eine Burg im ostfriesischen Sinne. Quasi ein großes Steinhaus wie die [[Osterburg]].
Keinesfalls darf man sich die Ketelburg als Burg im eigentlichen Sinne vorstellen. Vielmehr wurden auch große Höfe oder allgemein Steinbauten in früheren Jahren als "Burg" bezeichnet. Möglich ist jedoch auch, dass es sich bei der Ketelburg nicht um einen normalen Gulfhof o.ä. gehandelt hat, sondern um eine Burg im ostfriesischen Sinne. Quasi ein großes Steinhaus wie die [[Osterburg]].


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Die mindestens seit 1602 existierende Ketelburg wurde zwischen 1740 und 1755 abgebrochen, die dazugehörigen Ländereien gestückelt und verkauft.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamensammlung?state=item:56930 Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft</ref> Heute befindet sich an der alten Hofstelle ein [[Pomologie|pomologischer Garten]].


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Version vom 26. März 2021, 12:27 Uhr

Ketelburg

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Basisdaten
Entstehungszeit vor 1602
Erbauer unbekannt
Bauweise unbekannt
Erhaltungszustand abgebrochen
Genaue Lage Kadelberger Weg

26506 Norden

Die Ketelburg (auch "Kätelbörg") war ein Gehöft in Nadörst. An sie erinnert heute vor allem der Kadelberger Weg. Der Wortbestand "Ketel" kommt aus dem Ostfriesischen und bedeutet "Kessel".[1] Dies bezieht sich auf die kesselförmige Vertiefungen der dortigen Ländereien, die - nach der Ketelburg - auch Ketelburger Land genannt wurden.

Keinesfalls darf man sich die Ketelburg als Burg im eigentlichen Sinne vorstellen. Vielmehr wurden auch große Höfe oder allgemein Steinbauten in früheren Jahren als "Burg" bezeichnet. Möglich ist jedoch auch, dass es sich bei der Ketelburg nicht um einen normalen Gulfhof o.ä. gehandelt hat, sondern um eine Burg im ostfriesischen Sinne. Quasi ein großes Steinhaus wie die Osterburg.

Die mindestens seit 1602 existierende Ketelburg wurde zwischen 1740 und 1755 abgebrochen, die dazugehörigen Ländereien gestückelt und verkauft.[2] Heute befindet sich an der alten Hofstelle ein pomologischer Garten.

Einzelnachweise

  1. Doornkaat Koolman, Jan ten (1884): Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden, Bd. 2, S. 184, 185
  2. Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung der Ostfriesischen Landschaft

Siehe auch