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==Lintelermarsch==
==Lintelermarsch==
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|Einwohner
|Einwohner
|1.290 <small>(Stand: 1848)</small>
|1.383 <small>(Stand: 1970)</small>
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|Eingemeindung
|Eingemeindung
|1919
|1972
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Die Gemeinde '''Sandbauerschaft''' (fälschlicherweise manchmal auch "Sandbauernschaft" genannt) war bis zu ihrer Eingliederung zum 1. April 1919 in die Stadt Norden eine selbständige Gemeinde mit mehreren Ortschaften, die den Stadtkern wie ein Dreiviertelring umschlossen.
Die Gemeinde '''Lintelermarsch''' war bis zu ihrer Eingliederung am 1. Juli 1972 im Zuge der niedersächsischen Kommunalreform eine eigenständige Gemeinde. Heute ist der Name kaum noch geläufig, die ehemalige Gemeinde besteht jedoch unter dem Namen [[Norddeich]], das identisch mit dieser ist.
__TOC__
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==Namensherkunft==
==Namensherkunft==
Der Name, welcher 1824 erstmalig amtlich erwähnt wird, umschreibt den Zusammenschluss mehrerer "auf dem Sand" siedelnder Bauern, die sich zu einer Bauerschaft zusammengeschlossen haben. Die "Sandbauern" waren jene Bauern, die auf dem sandhaltigen Boden der [[Norder Geestinsel]] siedelten und das Land dort bestellten. Ihnen gegenüber standen die Marschbauern der umliegenden Marschgebiete, wie [[Westermarsch I]] (erste Bauernschaft der Westermarsch) und [[Westermarsch II]] (zweite Bauernschaft der Westermarsch). Die Norder Geestgebiete liegen höher als die Marschgebiete, was ihre Bodenbeschaffenheit erklärt.
Der Name bezieht sich auf die zu [[Westlintel]] und [[Ostlintel]] gehörenden Marschgebiete. Lintel lag als Teil der [[Sandbauerschaft]] auf dem [[Geest|Geestboden]], der als Gegenstück zum [[Marsch|Marschboden]] angesehen werden kann.
 
Im Gegensatz zu den Namen aller anderen nach Norden eingegliederten Gemeinden spielt der Begriff "Sandbauerschaft" heute im amtlichen Sprachgebrauch keine Rolle und ist aus dem Bewusstsein der Bevölkerung weitestgehend verschwunden. Die Namen der ehemaligen Ortsteile (Ekel, Lintel, ...) hingegen haben sich zumindest in der Alltagssprache erhalten.


==Wappen==
==Wappen==
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|2009
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| align="right" |1.747
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|2016
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|2018
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|2020
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