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|Entstehungszeit
|Entstehungszeit
|1734
|17./18. Jahrhundert
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|Erbauer
|Erbauer
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|Bauweise
|Bauweise
|Wohngebäude
|Ziegelsteinbau
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|Erhaltungszustand
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Über die Menge des Viehs führte der Hirte, der lesen und schreiben können musste, Buch. Für jedes Stück Vieh, welches er von einem Stier decken lassen konnte, bekam er einen Schilling. Weitere Einkünfte bestanden aus dem jährlichen "Schügeld" (Schuhgeld) in Höhe von zehn Gulden. 1805 fiel das Schügeld weg und der Hirte erhielt künftig eineinhalb Weiden in seinen Besitz, um aus dessen Bewirtschaftung oder Verpachtung seinen Lohn zu erzielen. Für das Beaufsichtigen der Herde selbst erhielt er jährlich neun Gulden und fünf Schafe.
Über die Menge des Viehs führte der Hirte, der lesen und schreiben können musste, Buch. Für jedes Stück Vieh, welches er von einem Stier decken lassen konnte, bekam er einen Schilling. Weitere Einkünfte bestanden aus dem jährlichen "Schügeld" (Schuhgeld) in Höhe von zehn Gulden. 1805 fiel das Schügeld weg und der Hirte erhielt künftig eineinhalb Weiden in seinen Besitz, um aus dessen Bewirtschaftung oder Verpachtung seinen Lohn zu erzielen. Für das Beaufsichtigen der Herde selbst erhielt er jährlich neun Gulden und fünf Schafe.


Das Hirtenhaus wird 1734 als "bequemes Haus" beschrieben. Es ist davon auszugehen, dass es sich um den bis heute erhaltenen Bau handelt.
Die Dienstbeschreibung des Hirten ähnelt damit sehr dem der [[Altenbürgerlande]].


==Quellenverzeichnis==
==Quellenverzeichnis==