Wassersportverein Norden: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Wassersportverein wurde am 22. Juni 1933 von "35 wassersportbegeisterten Bürgern" in der [[Gastwirtschaft Stürenburg]] gegründet. Erster Vorsitzender wurde der spätere Bürgermeister [[Albert Schöneberg| Dr. Albert Schöneberg]]. Kurze Zeit später wurden dem "Deutschen Kanu Verband" 39 Mitglieder gemeldet, bei denen es sich um 35 Männer und 4 Frauen handelte. 17 Mitglieder waren noch jugendlich. Der Sportverein fügte zu diesem Zeitpunkt bereits über 31 Boote. | Der Wassersportverein wurde am 22. Juni 1933 von "35 wassersportbegeisterten Bürgern" in der [[Gastwirtschaft Stürenburg]] gegründet. Erster Vorsitzender wurde der spätere Bürgermeister [[Albert Schöneberg| Dr. Albert Schöneberg]]. Kurze Zeit später wurden dem "Deutschen Kanu Verband" 39 Mitglieder gemeldet, bei denen es sich um 35 Männer und 4 Frauen handelte. 17 Mitglieder waren noch jugendlich. Der Sportverein fügte zu diesem Zeitpunkt bereits über 31 Boote. | ||
Dr. Schöneberg arrangierte, dass der Verein in die Kellerräume des ehemaligen [[ | Dr. Schöneberg arrangierte, dass der Verein in die Kellerräume des ehemaligen [[Sieltorhaus|Sieltorhauses]] am Norder Hafen ziehen konnte (heute Sitz der [[Marinekameradschaft Norden]]). Hier wurden bis zum Bau des [[Leybuchtsiel|Leybuchtsiels]] die Ersatzsieltore der Stadt gelagert, nach 1933 wurde das Haus dann zur Hafenmeisterwohnung umgebaut und die Kellerräume konnten fortan zur Lagerung der Vereinsboote genutzt werden. Am 3. September 1933 erbaute man ein erstes Bootshaus am [[Norder Tief]]. Die Lagermöglichkeiten im Keller wurden 1935 durch den Bau eines Holzschuppens ergänzt. | ||
Die Vereinsgebräuche zu Zeiten des Dritten Reiches waren streng und der Verein musste sogar einen Propagandawart bestimmen. Bei allen Veranstaltungen war die uniformähnliche Kleidung des Vereins zu tragen und auf unbedingte Disziplin zu achten. Während des Zweiten Weltkriegs nutzte die Kriegsmarine ab 1942 das Bootshaus halbseitig. | Die Vereinsgebräuche zu Zeiten des Dritten Reiches waren streng und der Verein musste sogar einen Propagandawart bestimmen. Bei allen Veranstaltungen war die uniformähnliche Kleidung des Vereins zu tragen und auf unbedingte Disziplin zu achten. Während des Zweiten Weltkriegs nutzte die Kriegsmarine ab 1942 das Bootshaus halbseitig. | ||