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Das Gebäude bestand aus zwei Geschossen und wurde aus weitestgehend grob behauenen Steinen errichtet, was die Vermutung bestärkt, dass sich hier zuvor die Ennenburg befand und beim Bau der Osterburg dessen Steine verwendet wurden, die in früheren Zeiten noch mangels geeigneterer Methoden per Hand geschlagen bzw. geformt wurden.
Das Gebäude bestand aus zwei Geschossen und wurde aus weitestgehend grob behauenen Steinen errichtet, was die Vermutung bestärkt, dass sich hier zuvor die Ennenburg befand und beim Bau der Osterburg dessen Steine verwendet wurden, die in früheren Zeiten noch mangels geeigneterer Methoden per Hand geschlagen bzw. geformt wurden.


Beschrieben wird die Osterburg als ansehnliches, burgähnliches Steinhaus, das über einen großen Garten verfügte, welcher sich südlich bis auf das ehemalige [[Doornkaat | Doornkaatgelände]] erstreckte. Als Land werden der Osterburg um 1715 gehören 78 Diemat Land. Ein Diemat sind in etwa 5.700 qm, 65 Diemat folglich gut 445.000 qm. Um 1771 gehörten noch 24,5 Diemat Land, also etwa 140.000 qm, zur Osterburg, unter anderem das [[Galgenland]].
Beschrieben wird die Osterburg als ansehnliches, burgähnliches Steinhaus, das über einen großen Garten verfügte, welcher sich südlich bis auf das ehemalige [[Doornkaat | Doornkaatgelände]] erstreckte. Als Land werden der Osterburg um 1715 gehören 78 Diemat Land. Ein Diemat sind in etwa 5.700 qm, 65 Diemat folglich gut 445.000 qm. Um 1771 gehörten noch 24,5 Diemat Land, also etwa 140.000 qm, zur Osterburg, unter anderem das [[Galgenland]] und der [[Horst]].


Am Haus befanden sich vier sandsteinerne Wappen, die von der Historikerin Isa Ramm identifiziert werden konnten. Am Ostgiebel befand sich die Wappen der Familie Aldringa (ein Wappen) und der Familie Hadelsen (drei Tatzenkreuze), an der nördlichen Traufseite (parallel zur Osterstraße) die Wappen der Familie Loringa (eine durch drei Ringe gezogene Weinranke) und der Familie Harringa (ein Löwe mit Streitkolben). Durch die Wappen lassen sich zumindest einige der Besitzer nachweisen. Die Besitzer waren adelig frei, das bedeutet, dass sie Sonderprivilegien hatten und damit nur bei Freuden- oder Trauerfällen Hofdienste am Hofe des Landesherren zu leisten hatten.
Am Haus befanden sich vier sandsteinerne Wappen, die von der Historikerin Isa Ramm identifiziert werden konnten. Am Ostgiebel befand sich die Wappen der Familie Aldringa (ein Wappen) und der Familie Hadelsen (drei Tatzenkreuze), an der nördlichen Traufseite (parallel zur Osterstraße) die Wappen der Familie Loringa (eine durch drei Ringe gezogene Weinranke) und der Familie Harringa (ein Löwe mit Streitkolben). Durch die Wappen lassen sich zumindest einige der Besitzer nachweisen. Die Besitzer waren adelig frei, das bedeutet, dass sie Sonderprivilegien hatten und damit nur bei Freuden- oder Trauerfällen Hofdienste am Hofe des Landesherren zu leisten hatten.