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Das '''Addinggaster Grashaus''' war ursprünglich ein seit 1787 nachgewiesener Hof am westlichen Ende des [[Kartoffeldeich|Kartoffeldeichs]] in [[Süderneuland I]].<ref> StAA, Rep. 37, Nr. 181</ref> Es wurde wohl bereits nach der Eindeichung der [[Addinggaster Neuland|Addinggaster Neulande]] in den Jahren 1593 bis 1596 erbaut und befand sich einst im Eigentum der ostfriesischen Grafen bzw. Fürsten. So soll sich [[Edzard II. Cirkena]] hier Land zur Errichtung des Grashauses gesichert haben. Als "Grashaus" bezeichnet man im Allgemeinen Bauernhöfe bzw. Güter, die sich weit abseits von anderen Gebäuden befinden, also bildlich "im Gras" erbaut werden.
Das '''Addinggaster Grashaus''' war ursprünglich ein seit 1787 nachgewiesener Hof am westlichen Ende des [[Kartoffeldeich|Kartoffeldeichs]] in [[Süderneuland I]].<ref> StAA, Rep. 37, Nr. 181</ref> Es wurde wohl bereits nach der Eindeichung der [[Addinggaster Neuland|Addinggaster Neulande]] in den Jahren 1593 bis 1596 erbaut und befand sich einst im Eigentum der ostfriesischen Grafen bzw. Fürsten. So soll sich [[Edzard II. Cirkena]] hier Land zur Errichtung des Grashauses gesichert haben. Als [[Grashaus]] bezeichnet man im Allgemeinen Bauernhöfe bzw. Güter, die sich weit abseits von anderen Gebäuden befinden, also bildlich "im Gras" erbaut werden.


Um 1755 gehörten zum Grashaus 91 1/2 Diemat und 40 Diemat Stücklande. Ein Diemat sind etwa 5.700 qm, somit gehörten zum Grashaus etwa 750.000 qm Land. Das Land nahm damit auch einen großen Teil der [[Addinggaste]] ein, woran heute noch der Name [[Domänenweg]] erinnert. Das Land wird als außerordentlich ertragreich beschrieben.<ref>Schreiber, Gretje (2011): Die Höfe in Süderneuland, in: Heim und Herd, 12. März 2011, Beilage zum Ostfriesischen Kurier, Nr. 4, S. 15</ref>
Um 1755 gehörten zum Grashaus 91 1/2 Diemat und 40 Diemat Stücklande. Ein Diemat sind etwa 5.700 qm, somit gehörten zum Grashaus etwa 750.000 qm Land. Das Land nahm damit auch einen großen Teil der [[Addinggaste]] ein, woran heute noch der Name [[Domänenweg]] erinnert. Das Land wird als außerordentlich ertragreich beschrieben.<ref>Schreiber, Gretje (2011): Die Höfe in Süderneuland, in: Heim und Herd, 12. März 2011, Beilage zum Ostfriesischen Kurier, Nr. 4, S. 15</ref>