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1818 wird [[Claes Ulrichs-Erben]] neuer Besitzer der Westgaster Mühle. 1834 wird sie in der Mühlenbrand-Societät Ostfriesland (Brandversicherung für Mühlen) als "Rockenmühle auf der Gaste" mit 4.000 holländischen Gulden versichert. 1846 wird [[Ode Gerdes]] als Besitzer genannt.
1818 wird [[Claes Ulrichs-Erben]] neuer Besitzer der Westgaster Mühle. 1834 wird sie in der Mühlenbrand-Societät Ostfriesland (Brandversicherung für Mühlen) als "Rockenmühle auf der Gaste" mit 4.000 holländischen Gulden versichert. 1846 wird [[Ode Gerdes]] als Besitzer genannt.


1856 wird die alte Bockwindmühle schließlich abgebrochen. O.F. Onnen, der neue Besitzer, ließ sie daraufhin am heutigen Standort als dreistöckigen Galerieholländer wiedererrichten. Dieser Bau wird bereits 1862 durch einen Blitzschlag zerstört und daraufhin ein Jahr später wieder aufgebaut. Die Höhe der Mühle beträgt nun 27 Meter.
1856 wird die alte Bockwindmühle schließlich abgebrochen. O.F. Onnen, der neue Besitzer, ließ sie daraufhin am heutigen Standort als dreistöckigen Galerieholländer wiedererrichten. Dieser Bau wird bereits 1862 durch einen Blitzschlag zerstört und daraufhin ein Jahr später wieder aufgebaut. Die Höhe der Mühle beträgt nun 27 Meter. In diese Zeit fällt wohl auch der Bau des anliegenden Gebäudes (Müllerhaus).


Im 19. Jahrhundert und bis Anfang des 20. Jahrhunderts sollen - in guten Zeiten - bis zu 12 Menschen Arbeit in der Westgaster Mühle gefunden haben, die von der Säuberung über die Verarbeitung bis zur Auslieferung des gemahlenen Korns jeden Arbeitsschritt ausführten. Bei gutem Wind war das in einer Stunde eine Tonne Korn, die gemahlen wurde, allerdings mit drei Mahlgängen. So konnte es auch vorkommen, dass die Mannschaft der Mühle die ganze Nacht durcharbeiten musste.
Im 19. Jahrhundert und bis Anfang des 20. Jahrhunderts sollen - in guten Zeiten - bis zu 12 Menschen Arbeit in der Westgaster Mühle gefunden haben, die von der Säuberung über die Verarbeitung bis zur Auslieferung des gemahlenen Korns jeden Arbeitsschritt ausführten. Bei gutem Wind war das in einer Stunde eine Tonne Korn, die gemahlen wurde, allerdings mit drei Mahlgängen. So konnte es auch vorkommen, dass die Mannschaft der Mühle die ganze Nacht durcharbeiten musste.