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1595 kam es schließlich zur Emder Revolution, in der die Cirksena aus dem calvinistischen Emden vertrieben wurden und Edzard auf Druck der niederländischen Generalstaaten am 5. Juli 1595 dem Vertrag von Delfzijl zustimmen musste, welcher ihm einen Großteil seiner gräflichen Macht raubte.
1595 kam es schließlich zur Emder Revolution, in der die Cirksena aus dem calvinistischen Emden vertrieben wurden und Edzard auf Druck der niederländischen Generalstaaten am 5. Juli 1595 dem Vertrag von Delfzijl zustimmen musste, welcher ihm einen Großteil seiner gräflichen Macht raubte.


Ferner fällt in Edzards Herrschaft auch der durch seinen Vater verursachte endgültige Verlust des Jeverlandes für die ostfriesischen Grafen: Maria von Jever vererbte das Land nach ihrem Tod an die Grafen von Oldenburg. Sie bestimmte durch ihr Testament vom 22. April 1573 Graf Johann XVI. von Oldenburg zu ihrem Erbe. Das war die letzte demonstrativ wirkungsvolle Maßnahme gegen das ostfriesische Grafenhaus.
Ferner fällt in Edzards Herrschaft auch der durch seinen Vater verursachte endgültige Verlust des Jeverlandes für die ostfriesischen Grafen: Maria von Jever vererbte das Land nach ihrem Tod an die Grafen von Oldenburg. Sie bestimmte durch ihr Testament vom 22. April 1573 Graf Johann XVI. von Oldenburg zu ihrem Erben. Das war die letzte demonstrativ wirkungsvolle Maßnahme gegen das ostfriesische Grafenhaus.


Nach seinem Tode wurde ihm das Begräbnis in der von seiner Mutter angelegten Grablege der Cisksena in der Großen Kirche in Emden verweigert, da er Lutheraner war. Seine Familie ließ Edzard II. am 13. Mai 1599 als ersten Cirksena in der Lambertikirche in Aurich bestatten, welche dann bis zum Aussterben des Geschlechts im Jahre 1744 die Familiengruft beherbergte.
Nach seinem Tode wurde ihm das Begräbnis in der von seiner Mutter angelegten Grablege der Cisksena in der Großen Kirche in Emden verweigert, da er Lutheraner war. Seine Familie ließ Edzard II. am 13. Mai 1599 als ersten Cirksena in der Lambertikirche in Aurich bestatten, welche dann bis zum Aussterben des Geschlechts im Jahre 1744 die Familiengruft beherbergte.