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Mehrfach traten die Äbte von Marienthal fortan in führender Position als Zeuge für die Cirksena auf. Möglicherweise waren sie sogar Berater und enge Vertraute dieses Häuptlingsgeschlechts.<ref name=":2" /> So unterschrieb beispielsweise Abt Poppo am 20. Mai 1436 die Urkunde, mit der [[Edzard II. Cirksena]] die Herrschaft über das [[Norderland]] übernahm. Ein weiteres Mal tritt Poppo am 28. April 1440 als erster Zeuge in einer Urkunde auf, in der Wibet von Stedesdorf zugunsten von [[Ulrich Cirksena]] auf Esens verzichtet.<ref name=":1" />
Mehrfach traten die Äbte von Marienthal fortan in führender Position als Zeuge für die Cirksena auf. Möglicherweise waren sie sogar Berater und enge Vertraute dieses Häuptlingsgeschlechts.<ref name=":2" /> So unterschrieb beispielsweise Abt Poppo am 20. Mai 1436 die Urkunde, mit der [[Edzard II. Cirksena]] die Herrschaft über das [[Norderland]] übernahm. Ein weiteres Mal tritt Poppo am 28. April 1440 als erster Zeuge in einer Urkunde auf, in der Wibet von Stedesdorf zugunsten von [[Ulrich Cirksena]] auf Esens verzichtet.<ref name=":1" />


Das Kloster war zudem einer der größten Grundeigentümer der Stadt und verfügte über umfangreiche Ländereien, die auch "Klosterland" oder "Kirchenland" genannt wurden. Dazu kamen eigene Bauernhöfe (Vorwerke), die dem Kloster gehörten. Diese konzentrierten sich vor allem auf das Gebiet der [[Lintelermarsch]]. Vorwerke des Klosters waren zum Beispiel die Höfe in [[Osterloog]] und [[Westerloog]] sowie der [[Hof Armenplatz|Armenplaats]].
Das Kloster war zudem einer der größten Grundeigentümer der Stadt und verfügte über umfangreiche Ländereien, die auch "Klosterland" oder "Kirchenland" genannt wurden. Dazu kamen eigene Bauernhöfe (Vorwerke), die dem Kloster gehörten. Diese konzentrierten sich vor allem auf das Gebiet der [[Lintelermarsch]]. Vorwerke des Klosters waren zum Beispiel die Höfe in [[Osterloog]] und [[Westerloog]] sowie der [[Hof Armenplatz|Armenplaats]]. Durch diesen sehr umfangreichen Besitz, der sich vor allem auch aus Schenkungen zusammensetzte, grenzten sich die handwerklich und landwirtschaftlich tätigen Benediktiner deutlich von den [[Kloster Norden|Dominikanern]] ab. Die Dominikaner galten als reiner Prediger- und Bettlerorden.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Norden, S. 9</ref>


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