Ekeler Gaste: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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|vermutlich 16. Jahrhundert
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|Weg nach Norden
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Die  Ekeler Gaste ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Ekel]]. Sie grenzt östlich an den [[Looger Weg]] und westlich an den [[Rosenweg]]. Nördlich gehen die [[Holunderstraße]], die [[Rotdornstraße]] und der [[Haselweg]] ab. Zudem kann man über eine Lohne zur [[Fichtenstraße]] bzw. zum [[Tannenweg]] gen Norden gelangen. Südlich der Ekeler Gaste gehen der [[Akazienweg]], [[An der Gartenallee]], die [[Holunderstraße]] und der [[Buchenweg]] ab.
Die  Ekeler Gaste ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Ekel]]. Sie grenzt nordöstlich an den [[Looger Weg]] und südwestlich an den [[Rosenweg]]. Nördlich gehen die [[Holunderstraße]], die [[Rotdornstraße]] und der [[Haselweg]] ab. Zudem kann man über eine Lohne zur [[Fichtenstraße]] bzw. zum [[Tannenweg]] gen Norden gelangen. Südlich der Ekeler Gaste gehen der [[Akazienweg]], [[An der Gartenallee]], die [[Holunderstraße]] und der [[Buchenweg]] ab.
 
Nördlich geht lediglich die Straße [[Hoog Ses]] ab, südlich die [[Schützenstraße]], der [[Weidenweg]], der [[Försterpfad]], [[Am Judasschloot]] und die [[Dr.-Frerichs-Straße]].
__TOC__
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== Geschichte ==
== Geschichte ==
=== Herkunft des Namens ===
"Gaste" ist das niederdeutsche Wort für "Geest", welches einen Bodentypus beschreibt. Geestboden zeichnet sich durch einen höheren Sandanteil, einer erhöhten Lage und einer verminderten Fruchtbarkeit gegenüber seinem Pendant, dem Marschland, aus. Ursprünglich wird als "Ekeler Gaste" allgemein das hochgelegene Ackerland nördlich des [[Ekeler Weg|Ekeler Weges]] und westlich des [[Judas|Judasschlootes]] bezeichnet. Dieser Bereich war zudem eine Ortschaft bzw. ein Wohnplatz innerhalb der Norder Umlandgemeinde [[Sandbauerschaft]].<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamenkarte Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft</ref> Die gleichnamige Straße verläuft quer über diesen Landstrich.


=== Herkunft des Namens ===
Markant ist, dass der [[Barenbuscher Weg]], der [[Looger Weg]] und die Ekeler Gaste im Nordosten zusammenlaufen. Daher ist anzunehmen, dass die Ekeler Gaste ein sehr alter Verbindungsweg zwischen dem östlichen Stadtrands Norden und den [[Ostermarsch|östlichen Marschgebieten]] darstellt.
Die Namensgebung basiert auf dem markant auf dem Geestrücken verlaufenden Straßenzurück. "Gaste" ist das niederdeutsche Wort für "Geest".


=== Entwicklung ===
=== Entwicklung ===
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*[[Liste der Straßen in Norden]]
*[[Liste der Straßen in Norden]]
*[[Uldingaburg]]


[[Kategorie:Straßen in Norden]]
[[Kategorie:Straßen in Norden]]
[[Kategorie:Straßen in Ekel]]
[[Kategorie:Straßen in Ekel]]
[[Kategorie:Ekel]]
[[Kategorie:Ekel]]

Version vom 1. März 2021, 19:56 Uhr

Ekeler Gaste

{{#multimaps: Title = Ekeler Gaste Text = Gemeindestraße in Norden center = 53.60646280026576, 7.206778941587481 marker = 53.60646280026576, 7.206778941587481 zoom = 15 width = 300px height = 300px

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Ekel
Erschließungsjahr unbekannt
Namensgebung unbekannt
Historische Namen keine
Straßenbild. Aufgenommen am 7. Dezember 2020 aus Richtung des Looger Wegs.

Die Ekeler Gaste ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Ekel. Sie grenzt nordöstlich an den Looger Weg und südwestlich an den Rosenweg. Nördlich gehen die Holunderstraße, die Rotdornstraße und der Haselweg ab. Zudem kann man über eine Lohne zur Fichtenstraße bzw. zum Tannenweg gen Norden gelangen. Südlich der Ekeler Gaste gehen der Akazienweg, An der Gartenallee, die Holunderstraße und der Buchenweg ab.

Geschichte

Herkunft des Namens

"Gaste" ist das niederdeutsche Wort für "Geest", welches einen Bodentypus beschreibt. Geestboden zeichnet sich durch einen höheren Sandanteil, einer erhöhten Lage und einer verminderten Fruchtbarkeit gegenüber seinem Pendant, dem Marschland, aus. Ursprünglich wird als "Ekeler Gaste" allgemein das hochgelegene Ackerland nördlich des Ekeler Weges und westlich des Judasschlootes bezeichnet. Dieser Bereich war zudem eine Ortschaft bzw. ein Wohnplatz innerhalb der Norder Umlandgemeinde Sandbauerschaft.[1] Die gleichnamige Straße verläuft quer über diesen Landstrich.

Markant ist, dass der Barenbuscher Weg, der Looger Weg und die Ekeler Gaste im Nordosten zusammenlaufen. Daher ist anzunehmen, dass die Ekeler Gaste ein sehr alter Verbindungsweg zwischen dem östlichen Stadtrands Norden und den östlichen Marschgebieten darstellt.

Entwicklung

Die Geest als Landschaftsform ist neben der Marsch typisch für Norden und seine Umgebung und liegt höher als diese. Daher gehören die Gegenden um "Gasten" zu den erstbesiedelten Orten von Norden, so auch die Ekeler Gaste. Die Ekeler Gaste ist eine der ältesten Straßen in Norden, vermutlich bereits vor der Mitte des 16. Jahrhunderts entstanden - und spätestens seit Mitte-Ende des 19. Jahrhunderts befestigt, wie die preußische Grundkarte von ca. 1895 veranschaulicht.[2] Dies hebt ihre Bedeutung als wichtige Verkehrsstraße hervor.

Die Straße ist eine der markantesten von Norden, da sie von den weitestgehend geraden Verläufen der meisten Straßen abweicht und - von oben auf die Karte schauend - schräg verläuft.

Gebäude und Plätze

Die Straße besteht überwiegend aus Einfamilienhäusern.

Galerie

Erläuterungen zu Bild 1 bis 4:

Die Fotos wurde am 7. Dezember 2020 aufgenommen. Sie zeigen die Ekeler Gaste jeweils aus östlicher Richtung Looger Weg fotografiert. Erwähnenswert ist der alte Straßenzustand, der auf Bild 4 zu erkennen ist. Die Teerdecke ist erst wenige Jahre zuvor erneuert worden. Der westliche Teil der Straße ist nach wie vor in einem desaströsen Zustand.

Erläuterungen zu Bild 5 bis 9:

Die Fotos wurden am 19. Februar 2021 aufgenommen und zeigen das Gebäude an der Hausnummer 13 (Ecke Rotdornstraße) kurz vor seinem Abriss. Das Gebäude stammt vermutlich aus den 1920er Jahren, wobei der grau verputzte Teil noch älter sein dürfte. Im vorderen, verklinkerten Teil (Bild 2) war lange Zeit (bis etwa 2000) ein kleines Einzelhandelsgeschäft ("Tante-Emma-Laden") ansässig.

Einzelnachweise

  1. Historische Flurnamensammlung der Ostfriesischen Landschaft
  2. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)

Siehe auch