Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 7: Zeile 7:
Zum Ursprung des Namens gibt es zwei Herleitungen. Die wahrscheinlichere bezieht sich auf eine Verkürzung des Wortes [[Leide]]. Die Leide war praktisch der Vorläufer des [[Norder Tief|Norder Tiefs]], verlief jedoch weiter nördlich. Die Bezeichnung entstammt dem Niederdeutschen und bedeutet so viel wie ''(Wasser-)Leitung''. Im Laufe der Jahrhundert wurde daraus Ley. Der Ausfall des ''D'' nach dem Tonvokal ist eine häufige Erscheinung im Niederdeutschen.<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Leybuchtpolder.pdf Beschreibung von Leybuchtpolder] in der historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft</ref>
Zum Ursprung des Namens gibt es zwei Herleitungen. Die wahrscheinlichere bezieht sich auf eine Verkürzung des Wortes [[Leide]]. Die Leide war praktisch der Vorläufer des [[Norder Tief|Norder Tiefs]], verlief jedoch weiter nördlich. Die Bezeichnung entstammt dem Niederdeutschen und bedeutet so viel wie ''(Wasser-)Leitung''. Im Laufe der Jahrhundert wurde daraus Ley. Der Ausfall des ''D'' nach dem Tonvokal ist eine häufige Erscheinung im Niederdeutschen.<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Leybuchtpolder.pdf Beschreibung von Leybuchtpolder] in der historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft</ref>


Die zweite Herleitung bezieht sich auf das frühere Schieferdach der Marienhafener Kirche, die nach dem Einbruch der Leybucht im 14. Jahrhundert für lange Zeit, ebenso wie der Turm der [[Andreaskirche]], ein wichtiges Seezeichen für den Schiffsverkehr war. Das niederdeutsche Wort ''Ley'' bedeutet insofern ''Schiefer''.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 149</ref>
Die zweite Herleitung bezieht sich auf die mutmaßliche Eindeckung der Marienhafener Kirche, die nach dem [[Erste Dionysiusflut|Einbruch der Leybucht im 14. Jahrhundert]] für lange Zeit, ebenso wie der Turm der [[Andreaskirche]], ein wichtiges Seezeichen für den Schiffsverkehr war. Das niederdeutsche Wort ''Ley'' bedeutet ''Schiefer''.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 149</ref> Demnach sei eine Hälfte des Kirchendachs mit Schiefer, das andere mit Kupfer gedeckt gewesen. Von der Leybucht aus sah man zuerst das Schieferdach, vom [[Koper Sand]] her die kupfergedeckte Dachhälfte.


==Lage==
==Lage==