Kloster Norden: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Aufrechtes Glaskraut, Landratslohne, Norden.jpg|mini|400x400px|Aufrechtes Glaskraut, Landratslohne, Norden]] | |||
Der Heimatforscher [[Friedrich Sundermann]] entdeckte in den 1880er Jahren ''Aufrechtes Glaskraut'' auf dem ehemaligen Gelände des Dominikanerklosters und den angrenzenden Grundstücken. Sein Fund geriet in Vergessenheit bis [[Otto Leege]] die Pflanze 1941 neu entdeckte. Er schrieb darüber einen ausführlichen Artikel mit dem Titel „Unkraut, das fast nur in Norden wächst, einst Heilpflanze in Klostergärten, heute Unkraut im Spiet“. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Pflanzen Abkömmlinge des Aufrechten Glaskrauts sind, das vor der Zerstörung des Norder Klosters im Jahr 1531 von Domnikanermönchen als Heilpflanze angebaut wurde. Es diente der historischen Klosterapotheke als Mittel gegen Nierenschwäche, Verstopfung, Hautunreinheiten und Husten. Verabreicht wurde es vor allem als Tee, dem ein wenig Minze beigefügt wurde, um den unangenehmen Geschmack zu überdecken. Hier und dort dienten die Glauskrautblätter auch als heilsam Auflage bei Geschwulsten.<ref>Ostfriesischer Kurier vom 25. Juli 1945</ref> | Der Heimatforscher [[Friedrich Sundermann]] entdeckte in den 1880er Jahren ''Aufrechtes Glaskraut'' auf dem ehemaligen Gelände des Dominikanerklosters und den angrenzenden Grundstücken. Sein Fund geriet in Vergessenheit bis [[Otto Leege]] die Pflanze 1941 neu entdeckte. Er schrieb darüber einen ausführlichen Artikel mit dem Titel „Unkraut, das fast nur in Norden wächst, einst Heilpflanze in Klostergärten, heute Unkraut im Spiet“. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Pflanzen Abkömmlinge des Aufrechten Glaskrauts sind, das vor der Zerstörung des Norder Klosters im Jahr 1531 von Domnikanermönchen als Heilpflanze angebaut wurde. Es diente der historischen Klosterapotheke als Mittel gegen Nierenschwäche, Verstopfung, Hautunreinheiten und Husten. Verabreicht wurde es vor allem als Tee, dem ein wenig Minze beigefügt wurde, um den unangenehmen Geschmack zu überdecken. Hier und dort dienten die Glauskrautblätter auch als heilsam Auflage bei Geschwulsten.<ref>Ostfriesischer Kurier vom 25. Juli 1945</ref> | ||