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Nach seiner Rückkehr verpachtete er den elterlichen Bäckerbetrieb und wandte sich unter anderem der christlichen Seefahrt zu. Als Kochsmaat heuerte Hokema auf dem der Emder Reederei ''Schulte & Bruns'' gehörenden 7.000-Tonnen-Erzfrachter ''Carl Julius'' an, der die Route Holland-Norwege-Schweden-Wladiwostok-Murmans befuhr. Auf einer der Fahrten kollidierte das Schiff mit dem russischen Dampfer ''Irthish''. Das Erlebnis wurde später von Hokema verschriftet.<ref name=":1" />
Nach seiner Rückkehr verpachtete er den elterlichen Bäckerbetrieb und wandte sich unter anderem der christlichen Seefahrt zu. Als Kochsmaat heuerte Hokema auf dem der Emder Reederei ''Schulte & Bruns'' gehörenden 7.000-Tonnen-Erzfrachter ''Carl Julius'' an, der die Route Holland-Norwege-Schweden-Wladiwostok-Murmans befuhr. Auf einer der Fahrten kollidierte das Schiff mit dem russischen Dampfer ''Irthish''. Das Erlebnis wurde später von Hokema verschriftet.<ref name=":1" />


Zurück in der Heimat verdingte sich Hokema zehn Jahre in der freien Wirtschaft, ehe er die Lokalredaktion der [[Ostfriesische Rundschau|Ostfriesischen Rundschau]] übernahm. Später betrieb er - bis ins hohe Alter - mit seiner Frau Magda den [[Hevemeyer-Kiosk|Kiosk am Markt]] (später ''Hevemeyer-Kiosk'').<ref name=":1" />
Zurück in der Heimat verdingte sich Hokema zehn Jahre in der freien Wirtschaft, ehe er die Lokalredaktion der ''Ostfriesischen Rundschau'' (Verlagsort: Wilhelmshaven) übernahm. Später betrieb er - bis ins hohe Alter - mit seiner Frau Magda den [[Hevemeyer-Kiosk|Kiosk am Markt]] (später ''Hevemeyer-Kiosk'').<ref name=":1" />


Sein persönliches Können und musikalisches Talent fand unter anderem in der Kirchenmusik Verwendung.<ref name=":2">Leiner, Karl (1978): Frerich Hokema. Lachendes Leben, Norden, S. 14</ref> So ist es nicht verwunderlich, dass er über 50 Jahre Mitglied im [[Norder Männergesangverein|''Norder Männergesangverein'']] war, wo er Anteil an der Komposition von Gesängen hatte.<ref name=":2" /><ref>[https://www.maennergesangverein-norden.de/chronik-1.html Chronik des Norder Männergesangverein], abgerufen am 22. Oktober 2024</ref> Ebenso war er bei der [[Niederdeutsche Bühne|''Niederdeutschen Bühne'']] aktives Mitglied und spielte in Stücken der ''Ostfriesischen Landesbühne Niedersachsen'' aus Wilhelmshaven sowie vereinzelt auf anderen Bühnen mit.<ref name=":2" /> Weitere Bekanntheit erlangte er durch sein Mitwirken in dem hauptsächlich in Norden gedrehten Film ''[[Tamara]]'' von [[Hansjörg Martin]], in dem er den Gastwirt ''Kaspar Boltendiek'' spielte.<ref name=":2" /><ref name=":3">Leiner, Karl (1978): Frerich Hokema. Lachendes Leben, Norden, S. 15</ref>
Sein persönliches Können und musikalisches Talent fand unter anderem in der Kirchenmusik Verwendung.<ref name=":2">Leiner, Karl (1978): Frerich Hokema. Lachendes Leben, Norden, S. 14</ref> So ist es nicht verwunderlich, dass er über 50 Jahre Mitglied im [[Norder Männergesangverein|''Norder Männergesangverein'']] war, wo er Anteil an der Komposition von Gesängen hatte.<ref name=":2" /><ref>[https://www.maennergesangverein-norden.de/chronik-1.html Chronik des Norder Männergesangverein], abgerufen am 22. Oktober 2024</ref> Ebenso war er bei der [[Niederdeutsche Bühne|''Niederdeutschen Bühne'']] aktives Mitglied und spielte in Stücken der ''Ostfriesischen Landesbühne Niedersachsen'' aus Wilhelmshaven sowie vereinzelt auf anderen Bühnen mit.<ref name=":2" /> Weitere Bekanntheit erlangte er durch sein Mitwirken in dem hauptsächlich in Norden gedrehten Film ''[[Tamara]]'' von [[Hansjörg Martin]], in dem er den Gastwirt ''Kaspar Boltendiek'' spielte.<ref name=":2" /><ref name=":3">Leiner, Karl (1978): Frerich Hokema. Lachendes Leben, Norden, S. 15</ref>