Neuer Weg 87: Unterschied zwischen den Versionen
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Bis 1927 befand sich hier die von [[Joseph Hartog Salomon Schulenklopper]] betriebene Manufakturwarenhandlung.<ref>[https://www.alemannia-judaica.de/norden_synagoge.htm Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Norden] auf Alemannia Judaica, abgerufen am 30. April 2022</ref> Danach wurde das Gebäude offenbar an [[Samuel Wolff]] und seine Frau verkauft, denn erstgenannter soll hier 1930 verstorben sein.<ref>[https://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20430/Liebenau%20Mannheim%20Mathilde%20Neuwahl.pdf Biographische Daten des Samuel Wolff in der Biographie seiner Ehefrau], abgerufen am 4. Mai 2022</ref> Danach wurde das Haus offenbar wieder verkauft, denn in einem Zeitungsinserat vom 20. Juli 1935 wird erwähnt, dass sich hier zu dieser Zeit die Schlachterei des [[Moses Cossen]] befand.<ref>Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 339</ref> | Bis 1927 befand sich hier die von [[Joseph Hartog Salomon Schulenklopper]] betriebene Manufakturwarenhandlung.<ref>[https://www.alemannia-judaica.de/norden_synagoge.htm Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Norden] auf Alemannia Judaica, abgerufen am 30. April 2022</ref> Danach wurde das Gebäude offenbar an [[Samuel Wolff]] und seine Frau verkauft, denn erstgenannter soll hier 1930 verstorben sein.<ref>[https://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20430/Liebenau%20Mannheim%20Mathilde%20Neuwahl.pdf Biographische Daten des Samuel Wolff in der Biographie seiner Ehefrau], abgerufen am 4. Mai 2022</ref> Danach wurde das Haus offenbar wieder verkauft, denn in einem Zeitungsinserat vom 20. Juli 1935 wird erwähnt, dass sich hier zu dieser Zeit die Schlachterei des [[Moses Cossen]] befand.<ref>Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 339</ref> | ||
Spätestens ab 1950 gehörte das Gebäude der [[Doornkaat|Doornkaat AG]].<ref>Adressbuch von 1950/1951, S.141</ref> | Spätestens ab 1950 gehörte das Gebäude der [[Doornkaat|Doornkaat AG]].<ref>Adressbuch von 1950/1951, S.141</ref> In dieser Zeit zog [[Horst Schramm]] mit seinem Sanitätshaus an den [[Neuer Weg 108|Neuen Weg 108]], wo er 1954 einen Neubau errichten ließ. | ||
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Version vom 18. Dezember 2025, 08:45 Uhr
Neuer Weg 87 | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Entstehungszeit | um 1875 |
| Erbauer | unbekannt |
| Bauweise | verputzter Ziegelsteinbau |
| Erhaltungszustand | erhalten |
| Genaue Lage | Neuer Weg 87
26506 Norden |
Am Neuen Weg 87 befindet sich historisches Gebäude aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Im Kern ist das es jedoch wesentlich älter.[1]
Bis 1927 befand sich hier die von Joseph Hartog Salomon Schulenklopper betriebene Manufakturwarenhandlung.[2] Danach wurde das Gebäude offenbar an Samuel Wolff und seine Frau verkauft, denn erstgenannter soll hier 1930 verstorben sein.[3] Danach wurde das Haus offenbar wieder verkauft, denn in einem Zeitungsinserat vom 20. Juli 1935 wird erwähnt, dass sich hier zu dieser Zeit die Schlachterei des Moses Cossen befand.[4]
Spätestens ab 1950 gehörte das Gebäude der Doornkaat AG.[5] In dieser Zeit zog Horst Schramm mit seinem Sanitätshaus an den Neuen Weg 108, wo er 1954 einen Neubau errichten ließ.
Galerie
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Neuer Weg 87 - Landesbausparkasse (LBS) - Aufnahme vom 16. März 2003.
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Neuer Weg 87 - Landesbausparkasse (LBS) - Aufnahme vom 5. September 2021.
Einzelnachweise
- ↑ Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 41
- ↑ Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Norden auf Alemannia Judaica, abgerufen am 30. April 2022
- ↑ Biographische Daten des Samuel Wolff in der Biographie seiner Ehefrau, abgerufen am 4. Mai 2022
- ↑ Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 339
- ↑ Adressbuch von 1950/1951, S.141