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Überregionale Bedeutung erlangte der Ort zudem durch den Bau der Empfangsstelle von [[Norddeich Radio]] in den frühen 1920er Jahren. Wegen der dichter werdenden Bebauung und Störungen durch elektronische Geräte wurden die Signale gestört, sodass bereits 1931 der Umzug nach [[Utlandshörn]] erfolgen musste. An die alte Empfangsstation erinnern noch heute der [[Funkweg]] und das Gebäude [[Im Spiet 28]], das heute als Mehrparteienhaus genutzt wird.
Überregionale Bedeutung erlangte der Ort zudem durch den Bau der Empfangsstelle von [[Norddeich Radio]] in den frühen 1920er Jahren. Wegen der dichter werdenden Bebauung und Störungen durch elektronische Geräte wurden die Signale gestört, sodass bereits 1931 der Umzug nach [[Utlandshörn]] erfolgen musste. An die alte Empfangsstation erinnern noch heute der [[Funkweg]] und das Gebäude [[Im Spiet 28]], das heute als Mehrparteienhaus genutzt wird.


1938 bis 1939 wurde der [[Wasserturm]] am höchsten Punkt der Westgaste errichtet, wodurch die Stadt erstmals einen Anschluss an die [[Wasserversorgung]] bekam. Bis dahin war es üblich, Trinkwasser aus öffentlichen und privaten Brunnen sowie Zisternen zu beziehen. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] diente das Dach des Turms als [[Liste der Flakstellungen|Flakstellung]] zum Schutz vor alliierten Luftangriffen. In der Nachkriegszeit folgte schließlich, wie überall in Norden, eine intensivere Bebauung im Umfeld des schon sehr alten [[Hollander Weg|Hollander Wegs]]. Im angrenzenden [[Westlintel]] entstanden vor allem Reihen- und Mehrfamilienhäuser. Im Bereich der [[Brauhausstraße]] gibt es heute ebenfalls solche, die jedoch größtenteils - bis auf jene am [[Funkweg]] - schon in der Zeit um 1930 errichtet wurden und unter anderem als Dienstwohnungen für Armee- und Postbedienstete erbaut und genutzt wurden.
1938 bis 1939 wurde der [[Wasserturm]] am höchsten Punkt der Westgaste errichtet, wodurch die Stadt erstmals einen Anschluss an die [[Wasserversorgung]] bekam. Bis dahin war es üblich, Trinkwasser aus öffentlichen und privaten Brunnen sowie Zisternen zu beziehen. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] diente das Dach des Turms als [[Liste der Flakstellungen|Flakstellung]] zum Schutz vor alliierten Luftangriffen. Die Stadt Norden wurde zwar nur vereinzelt Ziel von Luftangriffen und meist auch nur mit Restbombenbeständen, dennoch richteten alliierte Bomber nicht unerhebliche Schäden an. Unter anderem fielen in der [[Brauhausstraße]] und der [[Alleestraße]] einige Bomben. Der Schornstein der [[Brauerei Doornkaat|Westgaster Brauerei]] wurde am 19. April 1943 von der Wehrmacht  gesprengt.<ref name=":2">Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 51</ref> Offenbar wollte man ein markantes Erkennungszeichen der Stadt zerstören, um feindlichen Bombern die Orientierung zu erschweren.
 
In der Nachkriegszeit folgte schließlich, wie überall in Norden, eine intensivere Bebauung im Umfeld des schon sehr alten [[Hollander Weg|Hollander Wegs]]. Im angrenzenden [[Westlintel]] entstanden vor allem Reihen- und Mehrfamilienhäuser. Im Bereich der [[Brauhausstraße]] gibt es heute ebenfalls solche, die jedoch größtenteils - bis auf jene am [[Funkweg]] - schon in der Zeit um 1930 errichtet wurden und unter anderem als Dienstwohnungen für Armee- und Postbedienstete erbaut und genutzt wurden.


==Erwähnenswerte Gebäude==
==Erwähnenswerte Gebäude==