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Trotz anfänglicher Erfolge wirtschafteten die Inhaber nicht besonders gut, sodass die Brauerei zum 12. Dezember 1899 mit der Brennerei des älteren Doornkaat-Bruders verschmolz. Man firmierte nun gemeinsam als ''Doornkaat Brennerei und Brauerei Aktiengesellschaft''. Insbesondere die Kühlung des Bieres erforderte große Schwierigkeiten und Investitionen. Der Import von Eis aus Skandinavien verschlang jährliche große Mengen Geld.<ref name=":3" /> An eine [[Stromversorgung]] war seinerzeit noch nicht zu denken; sie hielt erst ab 1914 in Norden Einzug.
Trotz anfänglicher Erfolge wirtschafteten die Inhaber nicht besonders gut, sodass die Brauerei zum 12. Dezember 1899 mit der Brennerei des älteren Doornkaat-Bruders verschmolz. Man firmierte nun gemeinsam als ''Doornkaat Brennerei und Brauerei Aktiengesellschaft''. Insbesondere die Kühlung des Bieres erforderte große Schwierigkeiten und Investitionen. Der Import von Eis aus Skandinavien verschlang jährliche große Mengen Geld.<ref name=":3" /> An eine [[Stromversorgung]] war seinerzeit noch nicht zu denken; sie hielt erst ab 1914 in Norden Einzug.
 
[[Datei:Westgaste Brauhausstraße Brauerei Doornkaat um 1890 (0627077) MZ.jpg|mini|Mittig und links die Hauptgebäude der Brauerei, rechts die bis heute erhaltene Villa ([[Alleestraße]] 62). Das eingeschossige, von links nach rechts verlaufende Gebäude waren die Pferdestallungen.]]
Letztlich brachte die Fusionierung der Brauerei große Vorteile und bereits im ersten Geschäftsjahr verzeichnete man einen gemeinsamen Reingewinn von 172.425 Mark. Um die Angestellten am Erfolg zu beteiligen, richtete man 1900 eine Betriebskrankenkasse ein. Eine für damalige Zeiten äußerst wohltätige Geste.<ref name=":0" /> Auch gab es Arbeiterwohnungen am Funkweg für die Angestellten sowie eine Villa (heute [[Alleestraße]] 62), die wahrscheinlich vom Geschäftsführer bzw. Betriebsleiter bewohnt wurde.
Letztlich brachte die Fusionierung der Brauerei große Vorteile und bereits im ersten Geschäftsjahr verzeichnete man einen gemeinsamen Reingewinn von 172.425 Mark. Um die Angestellten am Erfolg zu beteiligen, richtete man 1900 eine Betriebskrankenkasse ein. Eine für damalige Zeiten äußerst wohltätige Geste.<ref name=":0" /> Auch gab es Arbeiterwohnungen am Funkweg für die Angestellten sowie eine Villa (heute [[Alleestraße]] 62), die wahrscheinlich vom Geschäftsführer bzw. Betriebsleiter bewohnt wurde.