Schienfatt: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Das '''Schienfatt''' war eine Gastwirtschaft an der [[Große Hinterlohne|Großen Hinterlohne]] 5 (ursprünglich [[Doornkaatlohne]] 5). Der Name entstammt dem Niederdeutschen und bedeutet soviel wie ''Laterne'' oder ''Windlicht''. Oftmals wird damit jedoch auch das schmuckvolle Oberlicht, das insbesondere bei Häusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert zu finden ist, gemeint.<ref>Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 40</ref> Neben dem Restaurantbetrieb wurde auch eine Kegelbahn unterhalten.
Das '''Schienfatt''' war ein Hotel-Restaurant an der [[Große Hinterlohne|Großen Hinterlohne]] 5 (ursprünglich [[Doornkaatlohne]] 5). Der Name entstammt dem Niederdeutschen und bedeutet soviel wie ''Laterne'' oder ''Windlicht''. Oftmals wird damit jedoch auch das schmuckvolle Oberlicht, das insbesondere bei Häusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert zu finden ist, gemeint.<ref>Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 40</ref> Neben dem Restaurantbetrieb wurde auch eine Kegelbahn unterhalten.


Ursprünglich befand sich hier die ''Tischlerei Sandomir'', die 1965 einen Anbau errichtete und so ihr Geschäftsfeld um eine Möbelhandlung erweiterte.<ref>Angabe von Harm Sandomir als Nachkomme des Geschäftsinhabers (Kommentar unter einem facebook-Post zum Haus Zeller vom 24. Oktober 2023)</ref> Nach der Geschäftsaufgabe wurde in dem Komplex das Restaurant ''Schienfatt'' eröffnete. Die neuen Inhaber setzten dem Bestandsbau einen kleinen, flachen Anbau voran. In der ehemaligen Möbelhandlung befand sich fortan unter anderem eine Kegelbahn.
Ursprünglich befand sich hier die ''Tischlerei Sandomir'', die 1965 einen Anbau errichtete und so ihr Geschäftsfeld um eine Möbelhandlung erweiterte.<ref>Angabe von Harm Sandomir als Nachkomme des Geschäftsinhabers (Kommentar unter einem facebook-Post zum Haus Zeller vom 24. Oktober 2023)</ref> Nach der Geschäftsaufgabe wurde in dem Gebäude das Restaurant ''Schienfatt'' eröffnete. Die neuen Inhaber setzten dem Bestandsbau einen kleinen, flachen Anbau voran. In der ehemaligen Möbelhandlung befand sich fortan unter anderem eine Kegelbahn.


Das Gebäude wurde im Sommer 2023 abgerissen, nachdem es bereits einige Zeit lang leerstand.
Das Gebäude wurde im Sommer 2023 abgerissen, nachdem es bereits einige Zeit lang leerstand und verfiel. Heute befindet sich hier ein Mehrparteienhaus.


==Galerie==
==Galerie==

Version vom 2. Dezember 2025, 07:22 Uhr

Schienfatt

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Basisdaten
Entstehungszeit 1965
Erbauer Familie Sandomir
Bauweise Ziegelsteinbau
Erhaltungszustand 2023 abgebrochen
Genaue Lage Große Hinterlohne 5

26506 Norden

Das Schienfatt war ein Hotel-Restaurant an der Großen Hinterlohne 5 (ursprünglich Doornkaatlohne 5). Der Name entstammt dem Niederdeutschen und bedeutet soviel wie Laterne oder Windlicht. Oftmals wird damit jedoch auch das schmuckvolle Oberlicht, das insbesondere bei Häusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert zu finden ist, gemeint.[1] Neben dem Restaurantbetrieb wurde auch eine Kegelbahn unterhalten.

Ursprünglich befand sich hier die Tischlerei Sandomir, die 1965 einen Anbau errichtete und so ihr Geschäftsfeld um eine Möbelhandlung erweiterte.[2] Nach der Geschäftsaufgabe wurde in dem Gebäude das Restaurant Schienfatt eröffnete. Die neuen Inhaber setzten dem Bestandsbau einen kleinen, flachen Anbau voran. In der ehemaligen Möbelhandlung befand sich fortan unter anderem eine Kegelbahn.

Das Gebäude wurde im Sommer 2023 abgerissen, nachdem es bereits einige Zeit lang leerstand und verfiel. Heute befindet sich hier ein Mehrparteienhaus.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 40
  2. Angabe von Harm Sandomir als Nachkomme des Geschäftsinhabers (Kommentar unter einem facebook-Post zum Haus Zeller vom 24. Oktober 2023)

Siehe auch