Moordeich: Unterschied zwischen den Versionen
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Als '''Moordeich''' (auch: ''Mohrdeich'') bezeichnet man den zwischen [[Emder Deich]] und [[Norder Hafen]] liegenden Deichabschnitt.<ref>Schreiber, Gretje (2013): Nordens Schifffahrt und Handel, Manuskript</ref> Früher trug die heutige [[Raiffeisenstraße]] noch den Namen ''Deichstraße''. Heute erinnert nur noch der Name der [[Deichmühle]] an den alten Deich. | Als '''Moordeich''' (auch: ''Mohrdeich'') bezeichnet man den zwischen [[Emder Deich]] und [[Norder Hafen]] liegenden Deichabschnitt.<ref>Schreiber, Gretje (2013): Nordens Schifffahrt und Handel, Manuskript</ref> Früher trug die heutige [[Raiffeisenstraße]] noch den Namen ''Deichstraße''. Heute erinnert nur noch der Name der [[Deichmühle]] an den alten Deich, der in den 1930er Jahren abgebaut wurde.<ref>Angaben von Claus Herlyn bei [https://www.facebook.com/photo/?fbid=8962390167108932&set=g.403157474761079 facebook] am 10. September 2024</ref> | ||
Der unmittelbar vor dem Hafen befindliche alte Deich wird manchmal auch als ''Schweinedeich'' bezeichnet. Dieser kann als Teil des Moordeichs verstanden werden, da hier früher die ärmeren Bevölkerungsschichten ihre Schweine weiden lassen durften.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamensammlung?state=item:55354 Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft, Nr. 55354</ref> Dieses Privileg wurde ihnen von Gräfin Katharina, der Witwe von [[Enno III. Cirksena|Graf Enno III.]] erteilt, die sich zeitlebens sehr für die Armen einsetzte.<ref>Rack, Eberhard (1982): Up Leegemoors Wohlfahrt, Norden, S. 19</ref> | Der unmittelbar vor dem Hafen befindliche alte Deich wird manchmal auch als ''Schweinedeich'' bezeichnet. Dieser kann als Teil des Moordeichs verstanden werden, da hier früher die ärmeren Bevölkerungsschichten ihre Schweine weiden lassen durften.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamensammlung?state=item:55354 Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft, Nr. 55354</ref> Dieses Privileg wurde ihnen von Gräfin Katharina, der Witwe von [[Enno III. Cirksena|Graf Enno III.]] erteilt, die sich zeitlebens sehr für die Armen einsetzte.<ref>Rack, Eberhard (1982): Up Leegemoors Wohlfahrt, Norden, S. 19</ref> | ||