Karl Wolff: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach der Enteignung durch die Nationalsozialisten ging er nach Castrop-Rauxel, sein Bruder Samuel nach Höxter, während der dritte Bruder - Wolff Wolff - nach Argentinien auswanderte.<ref>Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 353</ref> | Nach der Enteignung durch die Nationalsozialisten ging er nach Castrop-Rauxel, sein Bruder Samuel nach Höxter, während der dritte Bruder - Wolff Wolff - nach Argentinien auswanderte.<ref>Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 353</ref> | ||
Seiner Tochter Hildegard gelang 1939 die Flucht in die USA, wo sie sich in Hilda umbenannte und ihre Lebensgeschichte für ihre Nachkommen verschriftete. | Seiner Tochter Hildegard gelang 1939 die Flucht in die USA, wo sie sich in Hilda umbenannte und ihre Lebensgeschichte für ihre Nachkommen verschriftete. Sein Sohn Rudolf war bereits im März 1936 nach einiger Vorbereitung in Landwirtschaft und der hebräischen Sprache mit der Kinder- und Jugend-Alija nach Palästina emigriert. 1939 kam auch Karl nach Palästina, um einige seiner Rinder zur Kreuzung mit arabischen Rindern zu verkaufen. Rudolfs Flehen, in Palästina zu bleiben, kam Karl nicht nach, da er seine Brüder nicht um den Verkaufserlös zu bringen und sein Aufenthaltstitel befristet war. Bei seiner Rückkehr ins Deutsche Reich wurde Karl dann verhaftet und deportiert.<ref name=":02">Unbekannter Autor: Wir wohnten neben euch. Norden zur Zeit des Nationalsozialismus (Online-Publikation als .pdf-Dokument)</ref> 1944 wurde er im KZ Auschwitz ermordet.<ref name=":0" /><ref name=":02" /> Rudolf verstarb erst 2008. | ||
== Einzelnachweise == | == Einzelnachweise == | ||