Ludgerikirche: Unterschied zwischen den Versionen
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Bereits 1936 gab es ein (erstes) Glockenspiel. Es wurde im März 1936 von der Firma Korfhage & Söhne, Buer/Osnabrück, geliefert und im nördlichen Schallloch des Glockenturms angebracht. Die zwölf Bronzeglocken waren auf die Töne g, a, h, c<sup>1</sup>, d<sup>1</sup>, e<sup>1</sup>, f<sup>1</sup>, fis<sup>1</sup>, g<sup>1</sup>, a<sup>1</sup>, h<sup>1</sup>, c<sup>2</sup> gestimmt. Die damaligen Planungen sahen eine Anlage von insgesamt 25 Glocken vor. 13 weitere Glocken sollten zu einem späteren Zeitpunkt eingebaut werden, was jedoch nicht geschah. Während des Zweiten Weltkrieges mussten im Jahre 1942 fast alle Glocken abgegeben werden. Lediglich vier überstanden den Krieg auf dem Boden des Turms. Ende der 80er Jahre initiierte der damalige Bürgermeister der Stadt, [[Fritz Fuchs]], eine Spendensammlung, mit der das heutige Glockenspiel finanziert wurde. Am Ostermontag 1992 erklang das Spiel zum ersten Mal.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 95</ref> | Bereits 1936 gab es ein (erstes) Glockenspiel. Es wurde im März 1936 von der Firma Korfhage & Söhne, Buer/Osnabrück, geliefert und im nördlichen Schallloch des Glockenturms angebracht. Die zwölf Bronzeglocken waren auf die Töne g, a, h, c<sup>1</sup>, d<sup>1</sup>, e<sup>1</sup>, f<sup>1</sup>, fis<sup>1</sup>, g<sup>1</sup>, a<sup>1</sup>, h<sup>1</sup>, c<sup>2</sup> gestimmt. Die damaligen Planungen sahen eine Anlage von insgesamt 25 Glocken vor. 13 weitere Glocken sollten zu einem späteren Zeitpunkt eingebaut werden, was jedoch nicht geschah. Während des Zweiten Weltkrieges mussten im Jahre 1942 fast alle Glocken abgegeben werden. Lediglich vier überstanden den Krieg auf dem Boden des Turms. Ende der 80er Jahre initiierte der damalige Bürgermeister der Stadt, [[Fritz Fuchs]], eine Spendensammlung, mit der das heutige Glockenspiel finanziert wurde. Am Ostermontag 1992 erklang das Spiel zum ersten Mal.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 95</ref> | ||
Im unteren Teil des Glockenturms befand sich früher die [[Stadtwaage]]. Heute befindet sich dort ein Denkmal für die Gefallenen des [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]. | |||
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