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Im 10. Jahrhundert ergriff der Bischof von Bremen von diesem Gebiet Besitz und gründete hier als einen Stützpunkt eine Siedlung, die Teil der [[Sandbauerschaft]] wurde und später in dessen Ortsteil [[Westgaste]] aufging, nachdem die Siedlung wüst fiel.<ref>Schreiber, Gretje (2011): Höfe in der Sandbauerschaft, Manuskript</ref>
Im 10. Jahrhundert ergriff der Bischof von Bremen von diesem Gebiet Besitz und gründete hier als einen Stützpunkt eine Siedlung, die Teil der [[Sandbauerschaft]] wurde und später in dessen Ortsteil [[Westgaste]] aufging, nachdem die Siedlung wüst fiel.<ref>Schreiber, Gretje (2011): Höfe in der Sandbauerschaft, Manuskript</ref>


Für das Jahr 1848 sind 65 Einwohner belegt, die in 15 Wohnhäusern wohnten. Ein durchschnittlicher Haushalt umfasste folglich 4-5 Personen.<ref>Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover von 1848</ref> Eine weitere Bebauung erfolgte erst ab 1958, da eine weitergehende Bebauung den Betrieb der anliegenden [[Westgaster Mühle]] behindert hätte.<ref>[https://www.westgaster-muehle.de/wordpress/teestubeessen/ Internetseite der Westgaster Mühle], abgerufen am 9. März 2021</ref> Wie aus dem Adressbuch der [[Sandbauerschaft]] von 1912 hervorgeht, trug die Straße bereits in dieser Zeit ihren bis heute erhaltenen Namen.<ref>Lottmann, Elfriede (1998): ''Fast vergessen: Die Sandbauerschaft.'' In: ''Heim und Herd'' im Ostfriesischen Kurier (April 1998)</ref>
Für das Jahr 1848 sind 65 Einwohner belegt, die in 15 Wohnhäusern wohnten. Ein durchschnittlicher Haushalt umfasste folglich 4-5 Personen.<ref>Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover von 1848</ref> Eine weitere Bebauung erfolgte erst ab 1958, da zu viel Bebauung den Betrieb der anliegenden [[Westgaster Mühle]] behindert hätte.<ref>[https://www.westgaster-muehle.de/wordpress/teestubeessen/ Internetseite der Westgaster Mühle], abgerufen am 9. März 2021</ref>
 
Wie aus dem Adressbuch der [[Sandbauerschaft]] von 1912 hervorgeht, trug die Straße bereits in dieser Zeit ihren bis heute erhaltenen Namen.<ref>Lottmann, Elfriede (1998): ''Fast vergessen: Die Sandbauerschaft.'' In: ''Heim und Herd'' im Ostfriesischen Kurier (April 1998)</ref> Ursprünglich umfasste Martensdorf auch weite Teile der Straße [[Im Spiet]] (ab dem [[Feldpfad]]) und [[Mahnland]].<ref>Amtliche Karte der Stadt Norden von 1935</ref><ref>Amtliche Karte der Stadt Norden von 1949</ref>


Im [[Eingemeindungsvertrag]] von 1919 zwischen der [[Stadt Norden]] und der [[Sandbauerschaft]] wurde festgehalten, dass die Straße zeitnah befestigt werden soll.<ref>Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 60</ref>
Im [[Eingemeindungsvertrag]] von 1919 zwischen der [[Stadt Norden]] und der [[Sandbauerschaft]] wurde festgehalten, dass die Straße zeitnah befestigt werden soll.<ref>Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 60</ref>