Zichorienfabrik: Unterschied zwischen den Versionen
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Trotz seines vor allem bei der Produktion entstehenden, unangenehmen Geruchs war das Surrogat noch bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts ein vor allem bei den ärmeren Bevölkerungsschichten beliebtes Getränk, da viele sich den teureren, echten Kaffee nicht leisten konnten. Teilweise wurde nur ''Kaffee'' aus Zichorien getrunken, teilweise wurde dieser damit gestreckt.<ref name=":0" /><ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 235</ref> Insbesondere seit der [[Französische Besatzungszeit|Französischen Besatzungszeit]] erfreute sich die Pflanze größerer Beliebtheit. Ab 1900 nahm die Zahl der Fabriken, nachdem sie um 1890 noch 100 betrug, stetig ab.<ref name=":0" /> | Trotz seines vor allem bei der Produktion entstehenden, unangenehmen Geruchs war das Surrogat noch bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts ein vor allem bei den ärmeren Bevölkerungsschichten beliebtes Getränk, da viele sich den teureren, echten Kaffee nicht leisten konnten. Teilweise wurde nur ''Kaffee'' aus Zichorien getrunken, teilweise wurde dieser damit gestreckt.<ref name=":0" /><ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 235</ref> Insbesondere seit der [[Französische Besatzungszeit|Französischen Besatzungszeit]] erfreute sich die Pflanze größerer Beliebtheit. Ab 1900 nahm die Zahl der Fabriken, nachdem sie um 1890 noch 100 betrug, stetig ab.<ref name=":0" /> | ||
Insgesamt soll es in der [[Stadt Norden]] vier Zichorienfabriken<ref name=":0" /> gegeben haben. | |||
* [[Zichorienfabrik Huhn]] | * [[Zichorienfabrik Huhn]] | ||