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1967 bestehende Pläne für eine Aufstockung um ein viertes Stockwerk wurden hingegen nicht umgesetzt, da die Stadtverwaltung das Bauvorhaben ablehnte.<ref name=":6">Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 24</ref> Nach 39 Jahren übergab Meinberg sen. den Hotelbetrieb 1973 an seinen Sohn [[Herbert Meinberg]], der ihn mit seiner [[Helga Meinberg|Frau Helga]] erfolgreich weiterführte.<ref name=":2" /> Ihnen gelang es, die 1967 aufgegriffenen Pläne umzusetzen und erweiterten das Hotel schließlich 1976 um das begehrte vierte Stockwerk.<ref name=":6" /> Weiterhin passten sie es den aktuellsten technischen Gegebenheiten an und richteten eine Kegelbahn ein.<ref name=":2" />
1967 bestehende Pläne für eine Aufstockung um ein viertes Stockwerk wurden hingegen nicht umgesetzt, da die Stadtverwaltung das Bauvorhaben ablehnte.<ref name=":6">Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 24</ref> Nach 39 Jahren übergab Meinberg sen. den Hotelbetrieb 1973 an seinen Sohn [[Herbert Meinberg]], der ihn mit seiner [[Helga Meinberg|Frau Helga]] erfolgreich weiterführte.<ref name=":2" /> Ihnen gelang es, die 1967 aufgegriffenen Pläne umzusetzen und erweiterten das Hotel schließlich 1976 um das begehrte vierte Stockwerk.<ref name=":6" /> Weiterhin passten sie es den aktuellsten technischen Gegebenheiten an und richteten eine Kegelbahn ein.<ref name=":2" />


===21. Jahrhundert===
2007 gab das Ehepaar Meinberg den Hotelbetrieb auf.<ref>[https://www.maennergesangverein-norden.de/chronik-10.html Chronik des Norder Männergesangvereins von 1857], abgerufen am 1. Februar 2024</ref> Nach einem darauffolgenden Eigentümerwechsel firmierte das ehrwürdige Haus unter neuen Eigentümern als ''Hotel Stadt Norden'' weiter. Den neuen Eigentümern war kein großer Erfolg beschieden und der Hotelbetrieb ging einige Jahre später wieder ein.
2007 gab das Ehepaar Meinberg den Hotelbetrieb auf.<ref>[https://www.maennergesangverein-norden.de/chronik-10.html Chronik des Norder Männergesangvereins von 1857], abgerufen am 1. Februar 2024</ref> Nach einem darauffolgenden Eigentümerwechsel firmierte das ehrwürdige Haus unter neuen Eigentümern als ''Hotel Stadt Norden'' weiter. Den neuen Eigentümern war kein großer Erfolg beschieden und der Hotelbetrieb ging einige Jahre später wieder ein.


===21. Jahrhundert===
2016 wurde das Gebäude an einen estnischen Investor veräußert, der es als ''Hotel Stadt Norden Betreibergesellschaft mbH'' verwertete. Trotz vorgeblicher Pläne des Investors, hier ab 2017 insgesamt 39 Wohnungen sowie zwei Gewerbeeinheiten bei Erhalt der historischen Fassade zu errichten, glich das Gebäude seit dem erfolgten, illegalen Teilabriss (ab April 2019) einer Ruine, was immer wieder Gegenstand hitziger Diskussionen im [[Stadtrat|Rat der Stadt Norden]] war.<ref>[https://www.oz-online.de/-news/artikel/692340/Deutsches-Haus-FDP-kritisiert-Abriss-Stopp Online-Bericht der Ostfriesen Zeitung vom 7. Oktober 2019], abgerufen am 7. Juni 2021</ref> Auch die konkreten Baupläne zu weiteren Wohnungen, die rückwärtig an der [[Große Hinterlohne|Großen Hinterlohne]] erbaut werden sollten, waren Bestandteil teils heftiger Kritik, glich das Planvorhaben doch einem Hochbunker mit Fenstern.<ref>[https://as-norden.de/wohnquartier-stadthaus-norden/ Bauzeichnungen des Architekturbüros], abgerufen am 7. Juni 2021</ref> Ungeachtet der faktischen Schließung wurde das Hotel weiterhin auf dubiosen Online-Buchungsplattformen beworben und mit Fake-Bewertungen rezensiert.<ref>Ostfriesischer Kurier vom 23. Juli 2024, S. 3</ref><ref>[https://cross-country-hotel-stadt-norden.hotel-mix.de/#reviews Online-Buchungsplattform ''Hotel-Mix''], abgerufen am 22. Oktober 2024</ref>
2016 wurde das Gebäude an einen estnischen Investor veräußert, der es als ''Hotel Stadt Norden Betreibergesellschaft mbH'' verwertete. Trotz vorgeblicher Pläne des Investors, hier ab 2017 insgesamt 39 Wohnungen sowie zwei Gewerbeeinheiten bei Erhalt der historischen Fassade zu errichten, glich das Gebäude seit dem erfolgten, illegalen Teilabriss (ab April 2019) einer Ruine, was immer wieder Gegenstand hitziger Diskussionen im [[Stadtrat|Rat der Stadt Norden]] war.<ref>[https://www.oz-online.de/-news/artikel/692340/Deutsches-Haus-FDP-kritisiert-Abriss-Stopp Online-Bericht der Ostfriesen Zeitung vom 7. Oktober 2019], abgerufen am 7. Juni 2021</ref> Auch die konkreten Baupläne zu weiteren Wohnungen, die rückwärtig an der [[Große Hinterlohne|Großen Hinterlohne]] erbaut werden sollten, waren Bestandteil teils heftiger Kritik, glich das Planvorhaben doch einem Hochbunker mit Fenstern.<ref>[https://as-norden.de/wohnquartier-stadthaus-norden/ Bauzeichnungen des Architekturbüros], abgerufen am 7. Juni 2021</ref> Ungeachtet der faktischen Schließung wurde das Hotel weiterhin auf dubiosen Online-Buchungsplattformen beworben und mit Fake-Bewertungen rezensiert.<ref>Ostfriesischer Kurier vom 23. Juli 2024, S. 3</ref><ref>[https://cross-country-hotel-stadt-norden.hotel-mix.de/#reviews Online-Buchungsplattform ''Hotel-Mix''], abgerufen am 22. Oktober 2024</ref>