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Die südliche Straßenseite von [[Am Norder Tief]] ist eines der [[Gewerbegebiete]] von Norden. Hier befinden sich mehrere Betriebe, unter anderem der ''Kiebitzmarkt'' als Nachfolger des ursprünglich am [[Vossenhus]] ansässigen [[Mennenga & Poppinga|Landhandels Mennenga & Poppinga]]. Am westlichen Ende liegen das [[Klärwerk]] sowie der [[Bauhof]] der [[Stadt Norden]]. Bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] befand sich dort auf dem [[Zuckerpolder]] noch eine [[Ziegelei (Vierzig Diemat) |Ziegelei]] und einst auch [[Zuckerraffinerie]].
Die südliche Straßenseite von [[Am Norder Tief]] ist eines der [[Gewerbegebiete]] von Norden. Hier befinden sich mehrere Betriebe, unter anderem der ''Kiebitzmarkt'' als Nachfolger des ursprünglich am [[Vossenhus]] ansässigen [[Mennenga & Poppinga|Landhandels Mennenga & Poppinga]]. Am westlichen Ende liegen das [[Klärwerk]] sowie der [[Bauhof]] der [[Stadt Norden]]. Bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] befand sich dort auf dem [[Zuckerpolder]] noch eine [[Ziegelei (Vierzig Diemat) |Ziegelei]] und einst auch [[Zuckerraffinerie]].


Seit Mitte der 2010er Jahren bestehen Planungen für ein weiteres Neubaugebiet (Planbezeichnung: ''Südlich [[Wigboldstraße]]'') westlich des ''Bürgermeisterviertels''. Nicht zuletzt wegen der Unkenntnis der Planenden über die Historie dieser Ländereien verzögerte sich der Bau auf nicht absehbare Zeit, was für große Kritik in der bauwilligen Bevölkerung sorgt. So war zuletzt der [[Neuer Süderdeich|Süderdeich von 1581]] ausgegraben worden. Die Bodenuntersuchungen dauern daher noch weiter an und verzögern die Erschließung weiterhin. Kritisiert wird auch, dass die Norder Kernstadt ausreichend Bauflächen bietet und man dennoch das ländlich geprägte Westermarsch I zur Bebauung vorzieht.
Seit Mitte der 2010er Jahren bestehen Planungen für ein weiteres Neubaugebiet (Planbezeichnung: ''Südlich [[Wigboldstraße]]'') westlich des ''Bürgermeisterviertels''. Nicht zuletzt wegen der Unkenntnis der Planenden über die Historie dieser Ländereien verzögerte sich der Bau auf nicht absehbare Zeit, was für große Kritik in der bauwilligen Bevölkerung sorgt. So war zuletzt der [[Neuer Süderdeich|Süderdeich von 1581]] ausgegraben worden. Kritisiert wurde ebenso, dass die Norder Kernstadt ausreichend Bauflächen bietet und man dennoch das ländlich geprägte Westermarsch I zur Bebauung vorzog.
 
Doch nicht nur die Bodenuntersuchungen durch den Archäologischen Dienst verzögerten den Baubeginn. Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung wurde von der Investorin als ''teilweise katastrophal'' bezeichnet. Im Zuge der [[COVID 19-Pandemie]] und der Inflationskrise ab 2022 stiegen dann die Erschließungskosten derart stark an, dass nicht nur die Quadratmeterpreise für das Bauland exorbitant stiegen, sondern auch kaum Bauinteressenten vorhanden waren, die sich einen Neubau noch leisten konnten. Als die Stadtverwaltung - obwohl bereits die Vormerkungen für die Grundstücke im Gange war - Mitte 2024 plötzlich mit weiteren, kostenintensiven Auflagen aufwartete, beschloss die Investorin nach acht Jahren der Projektierung, das Bauvorhaben einzustellen.


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==