Altes Feuerwehrhaus: Unterschied zwischen den Versionen
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Der (erste) Gebäudekomplex bestand im Wesentlichen aus drei Teilen. Von der [[Klosterstraße]] aus betrachtet befand sich links die Kreisschlauchpflegerei, Vorläufer der [[Feuerwehrtechnische Zentrale|Feuerwehrtechnischen Zentrale]]. Dieser Gebäudeteil wurde giebelständig zur Klosterstraße errichtet. Er bestand aus zwei Garagen, hinter denen sich ein Flur befand. Von diesem Flur ging es wiederum in den Keller, der aus zwei Lager- und Versorgungsräumen (Gas, Wasser, Strom) bestand. In den Garagen befand sich später rechts der Waschraum und links die Kleiderkammer (jeweils von der Klosterstraße aus betrachtet). Dort, wo anfänglich die Schläuche gereinigt wurden, entstanden später Sanitäranlagen und eine Stiefelwaschanlage. | Der (erste) Gebäudekomplex bestand im Wesentlichen aus drei Teilen. Von der [[Klosterstraße]] aus betrachtet befand sich links die Kreisschlauchpflegerei, Vorläufer der [[Feuerwehrtechnische Zentrale|Feuerwehrtechnischen Zentrale]]. Dieser Gebäudeteil wurde giebelständig zur Klosterstraße errichtet. Er bestand aus zwei Garagen, hinter denen sich ein Flur befand. Von diesem Flur ging es wiederum in den Keller, der aus zwei Lager- und Versorgungsräumen (Gas, Wasser, Strom) bestand. In den Garagen befand sich später rechts der Waschraum und links die Kleiderkammer (jeweils von der Klosterstraße aus betrachtet). Dort, wo anfänglich die Schläuche gereinigt wurden, entstanden später Sanitäranlagen und eine Stiefelwaschanlage. | ||
Von der Kreisschlauchpflegerei gelangt man zum einen in den Schlauchturm und zum anderen in das eigentliche Feuerwehrgerätehaus, welches traufständig zur Klosterstraße errichtet wurde. Hier befand sich im Eingangsbereich ein Büro, das vom Stadtbrandmeister genutzt wurde. Eine Treppe führte nach oben. Geradeaus gelangte man in die Wärterwohnung, in der ursprünglich der Hausmeister, später der Stadtbrandmeister und noch später ein Feuerwehrangehöriger mit seiner Familie wohnten. Später wurden diese Räume umgebaut und es enstanden hier das Archiv, der Sitzungssaal des Feuerwehrkommandos und, im bis dahin | Von der Kreisschlauchpflegerei gelangt man zum einen in den Schlauchturm und zum anderen in das eigentliche Feuerwehrgerätehaus, welches traufständig zur Klosterstraße errichtet wurde. Hier befand sich im Eingangsbereich ein Büro, das vom Stadtbrandmeister genutzt wurde. Eine Treppe führte nach oben. Geradeaus gelangte man in die Wärterwohnung, in der ursprünglich der Hausmeister, später der Stadtbrandmeister und noch später ein Feuerwehrangehöriger mit seiner Familie wohnten. Später wurden diese Räume umgebaut und es enstanden hier das Archiv, der Sitzungssaal des Feuerwehrkommandos und, im bis dahin lange Zeit ungenutzten Dachgeschoss, Räumlichkeiten für die Jugendfeuerwehr. Diese wiederum bestanden aus einem Unterrichtstraum mit Küche, zwei Sanitärräumen und einer Handwerkstatt. In diesem Dachgeschoss befand sich anfänglich die Kleiderkammer. | ||
Vor dem Eingang zur Wärterwohnung gelangte man nach links zunächst an einen kleinen Raum, in dem sich ursprünglich das Alarmtelefon befand. Dieser Raum wurde umgangssprachlich auch "Funkbude" genannt. Hier riefen Norder Bürger über die reguläre Amtsnummer "44 88" an, um ein Feuer zu melden. Die Funkbude wurde anfangs vom Wärter, später vom dort wohnenden Stadtbrandmeister besetzt, der von hier auch die Motorsirene auf dem Dach des Schlauchturms ansteuern konnte. Nach dem Bau einer ordentlichen Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in der neuen Feuerwehrtechnischen Zentrale und der Einführung des bundesweit einheitlichen Notrufs wurde der Raum zu einer Küche umgebaut. | Vor dem Eingang zur Wärterwohnung gelangte man nach links zunächst an einen kleinen Raum, in dem sich ursprünglich das Alarmtelefon befand. Dieser Raum wurde umgangssprachlich auch "Funkbude" genannt. Hier riefen Norder Bürger über die reguläre Amtsnummer "44 88" an, um ein Feuer zu melden. Die Funkbude wurde anfangs vom Wärter, später vom dort wohnenden Stadtbrandmeister besetzt, der von hier auch die Motorsirene auf dem Dach des Schlauchturms ansteuern konnte. Nach dem Bau einer ordentlichen Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in der neuen Feuerwehrtechnischen Zentrale und der Einführung des bundesweit einheitlichen Notrufs wurde der Raum zu einer Küche umgebaut. | ||