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==Geschichte==
==Geschichte==
Erstmalige Erwähnung findet das historische Gebäude im Jahre 1579. Zu dieser Zeit wohnte hier der Pächter des [[Weinhaus|Weinhauses]], [[Everwien von Colln]], Sohn des [[Jost von Colln]].<ref>Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 96</ref>
Erstmalige Erwähnung findet das historische Gebäude im Jahre 1579. Zu dieser Zeit wohnte hier der Pächter des [[Weinhaus|Weinhauses]], [[Everwien von Colln]], Sohn des [[Jost von Colln]].<ref name=":0">Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 96</ref>
 
1722 hieß der Bewohner des Hauses [[Nathan Jacobs]]. Am 4. Oktober 1766 wurde dann ein Kaufvertrag über 600 Reichstaler zwischen dem [[Ratsherr|Ratsherrn]] und Goldschmied [[Johann Georg Walther]] und dem Notar [[Bruno Heilmann]] aufgesetzt. Walther gehörte zu dieser Zeit bereits das südlich (linksseitig) benachbarte Haus [[Am Markt 34]], Heilmann war ein wohlhabender Immobilienbesitzer.<ref name=":0" /><ref>Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 97</ref> Bereits am 4. Dezember 1780 ließ Heilmann das Haus öffentlich verkaufen. Es wurde daraufhin von [[Ratsherr]] [[Haye Jacobsen]] für 1.790 Gulden erworben.<ref name=":1">Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 98</ref>
 
In der Verkaufsbeschreibung wurde das Haus wie folgt beschrieben: Beim Eintritt kommt man in eine mit Bremer Floren bepflasterte Diele. In der rechten Stube steht ein eiserner Ofen, während sich in der linken Stube ein Kamin oder Englischer Herd mit einer liegenden Platte nebst zwei Bettstellen befindet. Vom Gang geht man in die Kammer, wo ein Feuerherd mit Estrich ohne Platten steht. Neben der Kammer ist die Küche, die vor einigen Jahren neu mit Bremer Floren bepflastert ist. In der Küche befindet sich eine Speisekammer, die neu mit Bremer Floren bepflastert ist. In der Küche befindet sich eine Speisekammer, Bettstelle und ein Kamin oder Englischer Herd mit einer liegenden Platte. Aus dem Vorhaus führt eine Treppe auf den Boden und zur Oberkammer, welche einen Ausblick zum Markte hat und mit Holz verkleidet ist. Der Ofen sowie die Aktenbretter werden vom Verkäufer reserviert. Das Speer des Daches ist teils aus greinen Holz (Fichtenholz), teils aus Eichenholz. Die Pfannen sind vor wenigen Jahren vom Verkäufer neu in Kalk gelegt. Unter der Bodentreppe ist der Eingang in den Keller. Im Hinterhaus befindet sich eine Regenwasserbake, ein Gußstein, Ein Torfkasten und der Abtritt. Ein Teil des Gartens ist gepflastert. Der Garten ist mit einem eisernen Gitter und einem Bretterzaun abgegrenzt, das mit dem Nachbarn gemeinschaftlich wie die Pforte vor der Lohne unterhalten werden muss.<ref name=":1" />
 
1810 war [[Berend Reemts Ufen]] und ab 1835 [[Hilde Berends Ufen]], geschiedene Bierhoff, Eigentümer. Ab 1853 war die Witwe des E. I. Egers Besitzerin. Um 1877 wurde die Witwe Franssen als Eigentümerin aufgeführt. Im Adressbuch der Stadt Norden von 1897/1898 wurde die Witwe des [[Kreisphysikus]] Silomon genannt, 1926 [[Benna Garrelfs]]. Um 1950 war Bauer [[Ulfert Ulferts]] Besitzer des Hauses.<ref name=":1" /> Dieser ließ den heute bestehenden Bau vermutlich errichten.
 
1974 gehörte das Haus dem Auktionator [[Wilhelm Schoolmann]], 1991 seiner Frau (oder Witwe) [[Frieda Schoolmann]]. Um 1990 wurde Auktionator [[Gustav Claashen|Gustav "Bobby" Claashen]] neuer Eigentümer.<ref name=":1" />


==Galerie==
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