EDEKA Anton Götz: Unterschied zwischen den Versionen
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==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Ursprünglich führte [[Anton Götz]] mit seiner Frau [[Marie Götz|Marie Götz, geb. Helmers]] seit dem 1. Mai 1914 ein Kolonialwarengeschäft mit Kohlenhandlung in Altgarmssiel (bei Jever).<ref name=":1" /><ref>Ostfriesischer Kurier vom 2. Mai 2004, S. 3</ref> Noch bevor der Geschäftsbetrieb seinen normalen Gang gehen konnte, wurde Götz zum [[Erster Weltkrieg|Kriegsdienst]] berufen. Nach dem Krieg bot sich ihm die Gelegenheit, am 1. Mai 1923 das Haus [[Am Markt | Ursprünglich führte [[Anton Götz]] mit seiner Frau [[Marie Götz|Marie Götz, geb. Helmers]] seit dem 1. Mai 1914 ein Kolonialwarengeschäft mit Kohlenhandlung in Altgarmssiel (bei Jever).<ref name=":1" /><ref>Ostfriesischer Kurier vom 2. Mai 2004, S. 3</ref> Noch bevor der Geschäftsbetrieb seinen normalen Gang gehen konnte, wurde Götz zum [[Erster Weltkrieg|Kriegsdienst]] berufen. Nach dem Krieg bot sich ihm die Gelegenheit, am 1. Mai 1923 das Haus [[Am Markt]] 23 von [[Johann Wilhelm Janssen]] zu erwerben, der hier einen Kaufmannsladen mit angeschlossener Kohlenhandlung betrieb.<ref name=":1" /><ref>Ostfriesischer Kurier vom 22. Juli 1959</ref> An dieser Stelle wurde erstmals im April 1553 ein Haus erwähnt. Es war später unter anderem auch im Besitz der Familie Decknatel, die weiteren Besitz am südlichen Markt hatten, so auch an den benachbarten Häusern [[Am Markt 21]] und [[Am Markt 22]]. Ab 1841 war schließlich [[Berend Happach|Berend G. L. Happach]] Besitzer des Hauses Am Markt 23. Seit 1887 war hier dann die Kolonialwarenhandlung der Gebrüder von Oeterendorp.<ref>Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 78</ref> | ||
Trotz der schwierigen Zeiten der Nachkriegszeit, insbesondere die gravierende Inflation, konnte Götz nicht nur sein Geschäft halten, sondern es sogar weiter ausbauen: 1926 übernahm er von der Witwe des [[Johann Bohlen]] das Lebensmittelgeschäft [[Am Markt 53]]. 1931 erwarb er das Geschäft von [[Jan Loden]] am [[Burggraben 32]], das damals noch die Anschrift [[Schlachthausstraße]] 1 trug.<ref name=":1">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 196</ref> Bereits 1929 schloss sich Götz der ''Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler im Halleschen Torbezirk zu Berlin'' (kurz: ''EDEKA'') an, um von den Vorteilen des Verbundes mit anderen Kaufleuten zu profitieren.<ref name=":2">Ostfriesischer Kurier vom 29. Januar 2004, S. 19</ref> | Trotz der schwierigen Zeiten der Nachkriegszeit, insbesondere die gravierende Inflation, konnte Götz nicht nur sein Geschäft halten, sondern es sogar weiter ausbauen: 1926 übernahm er von der Witwe des [[Johann Bohlen]] das Lebensmittelgeschäft [[Am Markt 53]]. 1931 erwarb er das Geschäft von [[Jan Loden]] am [[Burggraben 32]], das damals noch die Anschrift [[Schlachthausstraße]] 1 trug.<ref name=":1">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 196</ref> Bereits 1929 schloss sich Götz der ''Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler im Halleschen Torbezirk zu Berlin'' (kurz: ''EDEKA'') an, um von den Vorteilen des Verbundes mit anderen Kaufleuten zu profitieren.<ref name=":2">Ostfriesischer Kurier vom 29. Januar 2004, S. 19</ref> | ||