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26506 Norden
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Als '''Altes Gemeindebüro''' (früher: ''Haus Scharphuis'') wird ein denkmalgeschütztes Gebäude aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts [[Am Markt]], im Winkel zur [[Klosterstraße]] bezeichnet.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 11. November 2021</ref> Das Gebäude war früher Sitz der Praxis von Dr. Scharphuis und wurde dann von der [[Commerzbank]] genutzt, bis diese in die [[Osterstraße]] umzog.<ref>Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 100</ref> Später zog hier die Gemeindeverwaltung der [[Ludgerigemeinde Norden]] ein, mittlerweile nutzen es jedoch vor allem Rechtsanwälte.
Als '''Altes Gemeindebüro''' (früher: ''Haus Scharphuis'') wird ein denkmalgeschütztes Gebäude aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts [[Am Markt]], im Winkel zur [[Klosterstraße]] bezeichnet.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 11. November 2021</ref>
 
==Geschichte==
Das Grundstück ist seit vielen Jahrhunderten bebaut und grenzte einst im Norden und Osten an die Ländereien des [[Kloster Marienthal|Klosters Marienthal]] sowie später des [[Gasthaus|Gasthauses]]. Ein anliegender Graben diente der Entwässerung und musste vom Hauseigentümer unterhalten werden.<ref>Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 20</ref>
 
Später war das Gebäude Wohnung und Praxis von Dr. Scharphuis, ehe es dann von der [[Commerzbank]] genutzt wurde, bis diese schließlich in die [[Osterstraße]] umzog.<ref>Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 100</ref> Später zog hier die Gemeindeverwaltung der [[Ludgerigemeinde Norden]] ein, mittlerweile das Haus vor allem Rechtsanwälte.


Der heutige Bau aus dem Jahre 1848 ersetzte zwei zuvor zusammengewachsene.<ref name=":0" /> Markant ist das handgeschnitzte Sonnenmotiv am Oberlicht unter dem Giebel, das stark an jenes der [[Schwanen-Apotheke]] erinnert.
Der heutige Bau aus dem Jahre 1848 ersetzte zwei zuvor zusammengewachsene.<ref name=":0" /> Markant ist das handgeschnitzte Sonnenmotiv am Oberlicht unter dem Giebel, das stark an jenes der [[Schwanen-Apotheke]] erinnert.


Um 1875 wurde das Haus von [[Eisenhütte|Eisenhütten]]-Direktor [[Ludwig Landmann]] erworben. Dieser wohnte hier bis zu seinem Tode im Jahre 1887. Nach ihm wohnte hier noch seine Frau Charlotte, ehe diese 1901 ebenfalls verstarb.<ref name=":2">Genealogische Aufzeichnungen, zur Verfügung gestellt von Claus Herlyn (E-Mail vom 29. September 2022)</ref>
Um 1875 wurde das Haus von [[Eisenhütte|Eisenhütten]]-Direktor [[Ludwig Landmann]] erworben. Dieser wohnte hier bis zu seinem Tode im Jahre 1887. Nach ihm wohnte hier noch seine Frau Charlotte, ehe diese 1901 ebenfalls verstarb.<ref name=":2">Genealogische Aufzeichnungen, zur Verfügung gestellt von Claus Herlyn (E-Mail vom 29. September 2022)</ref>
==Trivia==
In der Zeit um 1812 hatte das Gebäude die [[Hausnummerierung|Hausnummern]] 595 und 596.<ref name=":0">Cremer, Ufke (1938): Die Hausnummern Nordens im Jahre 1812, Norden, S. 2</ref>


==Galerie==
==Galerie==
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==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==
<references/>
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==Siehe auch==
==Siehe auch==
*[[Superintendentur]]
* [[Superintendentur]]


[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]