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== Bedeutung für die Stadt ==
== Bedeutung für die Stadt ==
Der Grundbesitz des Klosters war nicht so umfangreich wie der des nahe gelegenen Marienthal. Er umfasste knapp 195 Diemat Land, das zum größten Teil an der nördlichen Gemeindegrenze von Osteel lag. Außerdem besaßen die Dominikaner ein Salzwerk. Die Bewohner am Sand- und Hollweg, an der Lauker- und Mackerriege sowie an der Mühlenlohne waren dem Kloster und nach dessen Auflösung seinem Rechtsnachfolger, dem Norder Amtmann, gegen das Privileg der Steuerfreiheit zum Handdienst verpflichtet.
Der Grundbesitz des Klosters war nicht so umfangreich wie der des Klosters Marienthal. Er umfasste knapp 195 Diemat Land (etwa 1,2 Millionen Quadratmeter), das sich überwiegend auf dem Gebiet des heutigen [[Süderneuland|Süderneulands]] und [[Neuwesteel|Neuwesteels]] befand. Außerdem war das Kloster im Besitz eines Salzwerk.
 
Die Bewohner vom [[Sandweg|Sand-]] vom [[Hollweg]], der [[Laukeriege]], der [[Mackeriege]] sowie der [[Mühlenlohne]] waren dem Kloster und nach dessen Auflösung seinem Rechtsnachfolger, dem Norder Amtmann, gegen das Privileg der Steuerfreiheit zum Handdienst verpflichtet.<ref>Schreiber, Gretje (1994): Frohn- und Hofdienste in Norden, in: Heim und Herd, Beilage Ostfriesischer Kurier 19. Februar 1994, S. 1 ff.</ref> Das bedeutet, dass sie zwar keine Steuern zahlen mussten, dem Kloster bzw. dem Amtmann jedoch für handwerkliche oder andere körperliche Tätigkeiten zur Verfügung stehen musste.


== Nachwirkungen ==
== Nachwirkungen ==