Zeile 19: Zeile 19:


== Bäckerzunft ==
== Bäckerzunft ==
Die ebenfalls 1535 erwähnten Norder Bäcker haben sich spätestens bis 1585 zu einer Zunft zusammengeschlossen, da aus diesem Jahre ebenfalls verschiedene Auszüge aus der Bäckerrolle erhalten sind. Die erste vollständige Zunftrolle datiert allerdings erst auf den 12. Februar 1661. In den Jahren 1691, 1737 und 1768 wird diese Rolle von der Landesherrschaft bestätigt. Letztmalig wird die Bäckerzunft am 20. August 1820 namentlich genannt, ab dem 19. Dezember 1882 bestand sie dann als Bäcker- und Konditorinnung fort.<ref name=":8">Rack, Eberhard (1967): Besiedlung und Siedlung des Altkreises Norden, Münster, S. 45</ref><ref name=":2">Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 61</ref>
Die ebenfalls 1535 erwähnten Norder Bäcker haben sich spätestens bis 1585 zu einer Zunft zusammengeschlossen, da aus diesem Jahre ebenfalls verschiedene Auszüge aus der Bäckerrolle erhalten sind. Die erste vollständige Zunftrolle datiert allerdings erst auf den 12. Februar 1661. In den Jahren 1691, 1737 und 1768 wird diese Rolle von der Landesherrschaft bestätigt. Letztmalig wird die Bäckerzunft am 20. August 1820 namentlich genannt, ab dem 19. Dezember 1882 bestand sie dann als Bäcker- und Konditorinnung fort.<ref name=":8">Rack, Eberhard (1967): Besiedlung und Siedlung des Altkreises Norden, Münster, S. 45</ref><ref name=":2">Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 61</ref> Sitz der Bäckergilde war früher das Haus an der (einstigen) [[Sielstraße 13]].<ref>Schreiber, Gretje (1998): Norder Häuser. Die Bewohner der Sielstraße (Heim und Herd-Serie im Ostfriesischen Kurier)</ref>


Die Familie [[Café ten Cate|ten Cate-Tapper]] stellt seit 1907 die Obermeister dieser Innung.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 182</ref>
Die Familie [[Café ten Cate|ten Cate-Tapper]] stellt seit 1907 die Obermeister dieser Innung.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 182</ref>