Haus Meyer (Sielstraße): Unterschied zwischen den Versionen
K Textersetzung - „circle =“ durch „circles =“ |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
{{Infobox Gebäude | |||
|center = 53.59180454339205, 7.209080679192754 | |||
|circles = 53.59180454339205, 7.209080679192754 :15 | |||
|zoom = 17 | |||
|Entstehungszeit=vor 1910 | |||
|Erbauer=Familie Meyer (vermutlich) | |||
|Bauweise=Ziegelsteinbau | |||
| center = 53.59180454339205, 7.209080679192754 | |Erhaltungszustand=erhalten | ||
| circles = 53.59180454339205, 7.209080679192754 :15 | |Genaue Lage=|[[Sielstraße]] 25 | ||
| zoom = 17 | |||
| | |||
|Erbauer | |||
|Bauweise | |||
|Erhaltungszustand | |||
|Genaue Lage | |||
|[[Sielstraße]] 25 | |||
26506 Norden | 26506 Norden | ||
}} __NOTOC__ | |||
'''Haus Meyer''' ist der kaum noch bekannte Name eines historischen Gebäudes an der [[Sielstraße]] 25, im Winkel zu [[Am Alten Siel]]. Hier befand sich in früheren Jahren ein Einzelhandelsgeschäft bzw. Kolonialwarenladen im Besitz von [[Diedrich Meyer]]. | '''Haus Meyer''' ist der kaum noch bekannte Name eines historischen Gebäudes an der [[Sielstraße]] 25, im Winkel zu [[Am Alten Siel]]. Hier befand sich in früheren Jahren ein Einzelhandelsgeschäft bzw. Kolonialwarenladen im Besitz von [[Diedrich Meyer]]. Seit den 1930er Jahre führte die Familie Detmers (Hinrich "Hinni" Detmers) den Laden. In den 1950er Jahren erfolgte der Umzug zum Neubaugebiet nahe des [[Schwanenteich|Schwanenteichs]] an die [[Knyphausenstraße]], unmittelbar im Mündungsbereich der [[Zuckerpolderstraße]].<ref name=":0">Diverse facebook-Kommentare unter dem Beitrag vom 9. Februar 2024 von Georg Tenor</ref> | ||
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] diente der Laden als Sammelstelle für Tierknochen, aus denen die Industrie unter anderem Phosphat zur Herstellung von Dünger gewinnen konnte. Je fünf Kilogramm abgegebener Knochen wurde ein Stück Kernseife als ''Gegenleistung'' gezahlt.<ref>Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 28f.</ref> | Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] diente der Laden als Sammelstelle für Tierknochen, aus denen die Industrie unter anderem Phosphat zur Herstellung von Dünger gewinnen konnte. Je fünf Kilogramm abgegebener Knochen wurde ein Stück Kernseife als ''Gegenleistung'' gezahlt.<ref>Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 28f.</ref> | ||
In einem noch nicht genau bekannten Zeitraum befand sich hier dann die Lebensmittelhandlung Saathoff, spätestens seit 1972 die Fahrschule von [[Kurt Knittel]].<ref name=":0" /> | |||
==Galerie== | ==Galerie== | ||