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'''Im schwarzen Roß''' (auch: ''Bengens Gasthof, Gasthof Bengen'') war der Name einer Gaststätte, die bis zu ihrer Schließung etwa zu Beginn der 2000er Jahre die älteste, noch bestehende der Stadt war. Seit der Schließung steht das Gebäude leer und befindet sich in einem desaströsen Zustand. Ein Norder Kaufmann erwarb es, um damit gegen das [[Norder Tor]] zu ''protestieren''. Bis heute wird es dem Verfall überlassen und stellt einer der größten Schandflecke der Stadt dar.
'''Im schwarzen Roß''' (auch: ''Bengens Gasthof, Gasthof Bengen;'' später auch: ''Museumskneipe Im Schwarzen Roß'') war der Name einer Gaststätte, die bis zu ihrer Schließung etwa zu Beginn der 2000er Jahre die älteste, noch bestehende der Stadt war. Seit der Schließung steht das Gebäude leer und befindet sich in einem desaströsen Zustand. Ein Norder Kaufmann erwarb es, um damit gegen das [[Norder Tor]] zu ''protestieren''. Bis heute wird es dem Verfall überlassen und stellt einer der größten Schandflecke der Stadt dar.


Fälschlicherweise wird der Gasthof auch manchmal '''''Zum''' schwarzen Roß'' genannt.  
Fälschlicherweise wird der Gasthof auch manchmal '''''Zum''' schwarzen Roß'' genannt.  
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1925 ließen die Eigentümer neben dem Gasthof eine Viehwaage erbauen, um Händlern und Käufern die Möglichkeit zu geben, ihre Geschäfte an Ort und Stelle abschließen zu können.<ref name=":1" /> Dies war sicherlich mit dem Hintergedanke, dass diese danach in der Gaststätte einkehren würden, verbunden. Die Viehwaage wurde noch bis mindestens in die 1970er Jahre genutzt.
1925 ließen die Eigentümer neben dem Gasthof eine Viehwaage erbauen, um Händlern und Käufern die Möglichkeit zu geben, ihre Geschäfte an Ort und Stelle abschließen zu können.<ref name=":1" /> Dies war sicherlich mit dem Hintergedanke, dass diese danach in der Gaststätte einkehren würden, verbunden. Die Viehwaage wurde noch bis mindestens in die 1970er Jahre genutzt.


1968 zog sich die Familie Bengen altersbedingt zurück und verpachtete den Hof an den Gastwirt Schüür, der sie noch viele Jahre führte.<ref name=":1" /> Zuletzt genoss die Gaststätte bei einigen Mitbürgern allerdings einen eher zweifelhaften Ruf und verkam immer weiter, ehe sie in den 2000er Jahren schließen musste und schließlich im Zuge des Baus des [[Norder Tor|Norder Tors]] von einem bekannten Norder Kaufmann erworben wurde, der damit offenbar gegen den vorgenannten Bau ''protestieren'' oder sich zumindest ein Mitspracherecht erzwingen wollte. Seitdem ist das Gebäude eine gänzlich abbruchreife Ruine und einer der größten Schandflecke der Stadt, wenngleich die einliegende Wohnung noch einige Zeit nach dem Eigentümerwechsel bewohnt wurde.
1968 zog sich die Familie Bengen altersbedingt zurück und verpachtete den Hof an den Gastwirt Schüür, der sie noch viele Jahre führte.<ref name=":1" /> Von 1988 bis 2005 wurde die Gaststätte von [[Thea Backer]] als Pächterin geführt, die ihr auch den Namenszusatz ''Museumskneipe'' gab.<ref>Angaben der facebook-Nutzerin Thea Backer unter einem Foto zum Beitrag vom 31. Oktober 2023</ref>
 
Zuletzt genoss die Gaststätte bei einigen Mitbürgern allerdings einen eher zweifelhaften Ruf und verkam immer weiter, ehe sie 2005 schließlich schließen musste und im Zuge des Baus des [[Norder Tor|Norder Tors]] von einem bekannten Norder Kaufmann erworben wurde, der damit offenbar gegen den vorgenannten Bau ''protestieren'' oder sich zumindest ein Mitspracherecht erzwingen wollte. Seitdem ist das Gebäude eine gänzlich abbruchreife Ruine und einer der größten Schandflecke der Stadt, wenngleich die einliegende Wohnung noch einige Zeit nach dem Eigentümerwechsel bewohnt wurde.


==Trivia==
==Trivia==