Neuer Weg 120: Unterschied zwischen den Versionen
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Das '''Haus Neuer Weg 120''' war von 1844 bis etwa 1914 Sitz eines Kolonialwarenhandels von [[Steinbömer & Lubinus]] sowie dessen Kontor.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 61f.</ref> Nach der Verlegung der Produktionsstätten im Jahre 1917 wurde das Gebäude noch einige Zeit von [[Onno Behrends Tee|Onno Behrends]] für Lagerzwecke genutzt. Später zog im linken Gebäudeteil ein Obst- und Gemüsehandel ein, die Schrift ist immer noch im Oberlicht der Eingangstür zu erkennen. Im rechten - und nach der Schließung des Obst- und Gemüsehandels auch im linken Gebäudeteil - hat das Bistro ''Pizzastübchen'' seinen Sitz. | Das '''Haus Neuer Weg 120''' war von 1844 bis etwa 1914 Sitz eines Kolonialwarenhandels von [[Steinbömer & Lubinus]] sowie dessen Kontor.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 61f.</ref> Nach der Verlegung der Produktionsstätten im Jahre 1917 wurde das Gebäude noch einige Zeit von [[Onno Behrends Tee|Onno Behrends]] für Lagerzwecke genutzt. Später zog im linken Gebäudeteil ein Obst- und Gemüsehandel ein, die Schrift ist immer noch im Oberlicht der Eingangstür zu erkennen. Im rechten - und nach der Schließung des Obst- und Gemüsehandels auch im linken Gebäudeteil - hat das Bistro ''Pizzastübchen'' seinen Sitz. | ||
Spätestens seit 1964 hatte in dem Haus auch der Friseursalon ''Brigitte'' seinen Sitz.<ref>Ostfriesischer Kurier (1999): Von der Kaiserzeit bis zur Gegenwart (Sonderdruck), Norden, S. 54</ref> | Spätestens seit 1964 hatte in dem Haus auch der Friseursalon ''Brigitte'' seinen Sitz.<ref>Ostfriesischer Kurier (1999): Von der Kaiserzeit bis zur Gegenwart (Sonderdruck), Norden, S. 54</ref> Einige Zeit befand sich hier zudem eine Nebenstelle der an der [[Osterstraße 32]] ansässigen ''Bäckerei Holzkämper''.<ref>Angaben von Claus Herlyn in einem Post auf der facebook-Seite von Norder Stadtgeschichte am 11. März 2023</ref> | ||
Im Kern stammt das Gebäude aus der Zeit um 1500, könnte aber noch bedeutend älter sein und damit zu den ältesten der Stadt zählen. Das Dach und die Fassade sind indes in der Zeit zwischen 1800 und 1850 errichtet worden.<ref>Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 53</ref> | Im Kern stammt das Gebäude aus der Zeit um 1500, könnte aber noch bedeutend älter sein und damit zu den ältesten der Stadt zählen. Das Dach und die Fassade sind indes in der Zeit zwischen 1800 und 1850 errichtet worden.<ref>Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 53</ref> | ||