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==Beschreibung==
==Beschreibung==
Die Seeschleuse ist insgesamt 120 Meter lang und hat eine lichte Durchfahrtsweite von 14 Metern. Dies erlaubt die gleichzeitige Schleusung von bis zu acht Kuttern. Neben den Fischern wird der Greetsieler Hafen auch von Bootsausflüglern angefahren.
Die gesamte Seeschleuse ist insgesamt 120 Meter lang und hat eine lichte Durchfahrtsweite von 14 Metern. Dies erlaubt die gleichzeitige Schleusung von bis zu acht Kuttern. Das eigentliche besitzt drei Öffnungen mit je 10 m lichter Breite und zwei Hubtorverschlüssen bei einer Drempeltiefe von NN - 4,50 m. Zum Schutz der Tordichtungen gegen Frost sind im Bereich der Anschläge Luftsprudelanlagen angeordnet. Die Hubtore sind automatisch und manuell bedienbar. Die drei Sielläufe und die Kammerschleuse sind mit einer Strömungsmeßanlage ausgerüstet, um den Abfluss kontrollieren zu können.
 
Fünf Stemmtorverschlüsse mit hydraulischem Antrieb sorgen für einen sicheren Betrieb der Anlage, Druckwasserspülanlagen beseitigen Schlickablagerungen, die die Tore behindern könnten.
 
Das zum Siel gehörende Sperrwerk besitzt im Mündungsbereich einen Schutzhafen von 170 m Länge und 100 m Breite mit einer durchgehenden Sohlsicherung. Es wurde außerdem noch ein 60 m langer Notanleger als Kaianlage gebaut.
 
Das Außentief zwischen Schutzhafen und der Wattrinne "Norderley" hat eine Länge von ca 900 m bei einer Sohlbreite von 35 m und hat eine Ausbautiefe von NN - 4,00 m. Die beidseitigen Leitdämme mit NN + 1,50m schützen das Außentief vor Versandung.


==Quellenverzeichnis==
==Quellenverzeichnis==
* Cremer, Ufke / Heddinga, Johann (2001): Norden. Die Stadtchronik, Norden, S. 88
* Cremer, Ufke / Heddinga, Johann (2001): Norden. Die Stadtchronik, Norden, S. 88
* [https://www.entwaesserungsverband-norden.de/historie Internetseite des Norder Entwässerungsverbandes], abgerufen am 18. Februar 2021
* [https://www.entwaesserungsverband-norden.de/historie Internetseite des Norder Entwässerungsverbandes], abgerufen am 18. Februar 2021
* [https://www.nlwkn.niedersachsen.de/startseite/hochwasser_kustenschutz/kustenschutz/ausgewahlte_projekte/kustenschutz_projekt_leybucht/siel_und_schleuse_leysiel/-38913.html Internetseite des NLWKN], abgerufen am 18. Februar 2021


==Siehe auch==
==Siehe auch==