Hauptseite: Unterschied zwischen den Versionen
| Zeile 45: | Zeile 45: | ||
===Artikel der Woche=== | ===Artikel der Woche=== | ||
|- | |- | ||
|[[Datei: | |[[Datei:Am Zingel AWO Altersheim altes Kloster Zingelschule Luftbild 1970 (0469142) MZ.jpg|zentriert|310x310px]] | ||
|Das '''[[Kloster Marienthal]]''' war ein vom katholischen Benediktinerorden (Zisterzienser) gegründetes Kloster. Es befand sich auf dem Gebiet der heutigen Altenwohnanlage der AWO, wo die frühere Klosterumfriedung (Mauer) insbesondere noch [[Am Zingel]] erkennbar ist. Auch eine Statue der Heiligen Maria auf dem Gelände erinnert noch an das ehemalige Kloster. | |Das '''[[Kloster Marienthal]]''' war ein vom katholischen Benediktinerorden (Zisterzienser) gegründetes Kloster. Es befand sich auf dem Gebiet der heutigen Altenwohnanlage der AWO, wo die frühere Klosterumfriedung (Mauer) insbesondere noch [[Am Zingel]] erkennbar ist. Auch eine Statue der Heiligen Maria auf dem Gelände erinnert noch an das ehemalige Kloster. | ||
Version vom 30. Oktober 2022, 08:40 Uhr
Herzlich Willkommen bei Heimatforschung Ostfriesland!"Vieles, was einst war, ist verloren, da niemand mehr lebt, der sich erinnert." (Zitat aus Der Herr der Ringe) |
|---|
Informationen zum Projekt |
|---|
| Der Vergangenheit eine Zukunft geben: Gegründet am 10. November 2020 ist Norder Stadtgeschichte ein Teilprojekt von Heimatforschung Ostfriesland, dem einzigen freien Portal für ostfriesische Heimatforschung. Der Aufbau und die Technologie der Seite basieren auf denselben Prinzipien wie Wikipedia. Der bedeutendste Unterschied ist jedoch, dass sich Heimatforschung Ostfriesland auf einzelne, ostfriesische Regionen spezialisiert hat. Zudem sind die Beiträge nicht nur umfangreicher, sondern umfassen auch ein wesentlich breiteres Spektrum.
Heimatforschung Ostfriesland hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein möglichst umfangreiches Wissen über die Geschichte Ostfrieslands und seiner zahlreichen Ortschaften zu sammeln. Seit der Gründung konnten mehrere tausend Artikel, Fotografien, Bildnisse und Dokumente von und über die Geschichte Ostfrieslands zusammengetragen werden. Eine Übersicht über alle bislang erstellten Artikel von Norder Stadtgeschichte finden Sie hier. Mehr über die Gründung von Heimatforschung Ostfriesland und das Projekt an sich erfahren Sie auf dieser Seite. Sie fragen sich vielleicht nun, wie funktioniert denn das Ganze denn nun? Ganz einfach: Geben Sie oben rechts einfach ein Schlagwort ein, das Sie interessiert (z.B. Ludgerikirche) und klicken Sie auf das Suchsymbol (Lupe). Zurzeit umfasst Norder Stadtgeschichte annähernd 10.000 Suchbegriffe, speziell über die Stadt Norden und seine Straßen, Häuser, Personen, Orte und vieles mehr. Weitere Informationen dazu, wie Sie an der Fortführung des Projekts teilhaben können, finden Sie auf dieser und dieser Seite. Folgen Sie uns auch auf facebook, für stetig neue Updates! (Link) |
Interessante Artikel |
|---|
Artikel der Woche | |
|---|---|
| Das Kloster Marienthal war ein vom katholischen Benediktinerorden (Zisterzienser) gegründetes Kloster. Es befand sich auf dem Gebiet der heutigen Altenwohnanlage der AWO, wo die frühere Klosterumfriedung (Mauer) insbesondere noch Am Zingel erkennbar ist. Auch eine Statue der Heiligen Maria auf dem Gelände erinnert noch an das ehemalige Kloster.
Das Kloster erlangte im Laufe seiner Geschichte umfangreiche Besitztümer - vor allem Höfe in den Marschgebieten - und war sowohl für die hiesige Armen- und Krankenversorgung als auch das politische Geschehen von großer Bedeutung. Ebenso erteilten Mönche grundlegenden Unterricht in einer klostereigenen Schule. Am 21. April 1255 schloss das Emsigerland (historische Bezeichnung für die Stadt Emden und ihre Umgebung) mit der Stadt Bremen im Kloster den sogenannten Norder Vertrag, ein Abkommen zur Wahrung des Friedens und der Sicherung der Handelswege. Der Vertragstext, der auch Sühnemaßnahmen für bestimmte Straftaten vorsah, wurde hier von den Vertragsparteien unterzeichnet und besiegelt. Obgleich der Vertrag für die Stadt Norden an sich eher wenig Bedeutung hatte, gilt er als herausragendes Dokument der Norder Stadtgeschichte, denn hier werden die Stadt und das Kloster erstmals gesichert urkundlich erwähnt. Aus diesem Grund wird das Jahr 1255 heute im Allgemeinen - wenn auch fälschlicherweise - als das Gründungsjahr der Stadt Norden angesehen. | |
Schon gewusst? |
|---|
|
Person des Monats | |
|---|---|
| Dr. h.c. Wilhelm Landmann war ein aus Norden stammender Chemiker und Generaldirektor der WASAG (Westfälisch-Anhaltische Sprengstoff-Actien-Gesellschaft). Er war der Sohn von Ludwig Landmann, einst Direktor der Norder Eisenhütte.
Neben der wirtschaftlich-technischen Expansion der WASAG durch den Bau neuer Werke und der Akquisition bestehender Unternehmen wurden unter der Führung von Wilhelm Landmann anwendungssichere und wetterfeste Sprengstoffe entwickelt, die sich wegen ihrer Frost-, Schlagwetter- und Kohlenstaubsicherheit sowie ihrer Raucharmut durchsetzten. In den von ihm geleiteten Laboratorien und Versuchsanstalten wurden, gerade in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, entscheidende Beiträge zur Weiterentwicklung der modernen zivilen Sprengstoffindustrie erbracht. | |
Wie kann ich das Projekt unterstützen? |
|---|
|
Wir freuen uns über jeden, der bereit ist, unser Projekt zu unterstützen - sowohl in praktischer als auch finanzieller Hinsicht. Möchten Sie als Autor tätig werden, beantragen Sie einfach ein Benutzerkonto. Haben Sie Bilder oder zeitgeschichtliche Dokumente oder bloß eine Frage, kontaktieren Sie uns gerne unter kontakt @ heimatforschung-ostfriesland.de. Gerne können Sie uns auch finanziell unterstützen. Der Betrieb und der Unterhalt dieser Seite kosten Geld. Dazu kommen nicht unerhebliche Ausgaben für den Erwerb von Fachliteratur. Sie finden unsere PayPal-Adresse auf dieser Seite, für eine Bankverbindung kontaktieren Sie uns bitte. |
|
|
