Bargeburer Friedhof: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Der '''Bargeburer Friedhof''' ist der Friedhof der [[Reformierte Gemeinde Lütetsburg-Norden|reformierten Gemeinde]] und befindet sich südlich hinter der [[Bargeburer Kirche]] am [[Alter Postweg|Alten Postweg]]. Das älteste erhaltene Grab hier ist aus dem Jahr 1880.<ref>[https://www.grabsteine-ostfriesland.de/suche.php?vorname=&nachname=&ort=Bargebur Übersicht auf Grabsteine Ostfriesland], abgerufen am 30. März 2021</ref> Die betreffende Person war am 7. Juni des Jahres verstorben und wurde am 10. Juni begraben. Es war die erste Leiche, die auf dem neuen Friedhof in Bargebur bestattet wurde, nachdem zuvor dieser Friedhof durch eine Predigt in der reformierten Kirche durch Pastor Hölscher [[Ludgerigemeinde Norden|(lutherische Gemeinde)]] und durch eine Rede an der Friedhofspforte durch den reformierten Prediger Rösingh eingeweiht worden war sowie Graf Edzard von Knyphausen als Patron und Obereigenthümer des Friedhofes denselben übergeben hatte unter der Zusicherung, dass dem Friedhof der kirchliche Charakter gewährt bleiben soll.<ref>Schriftliche Auskunft von Uwe Boumann, Upgant-Schott (15. Juni 2022)</ref>
Der '''Bargeburer Friedhof''' ist der Friedhof der [[Reformierte Gemeinde Lütetsburg-Norden|reformierten Gemeinde]] und befindet sich südlich hinter der [[Bargeburer Kirche]] am [[Alter Postweg|Alten Postweg]]. Das älteste noch erhaltene Grab stammt aus dem Jahr 1880.<ref>[https://www.grabsteine-ostfriesland.de/suche.php?vorname=&nachname=&ort=Bargebur Übersicht auf Grabsteine Ostfriesland], abgerufen am 30. März 2021</ref> Die in diesem Grab beigesetzte Person ist am 7. Juni 1880 verstorben und wurde am 10. Juni begraben. Es war die erste Bestattung auf dem neuen Friedhof in Bargebur, nachdem er zuvor mit einer Predigt in der reformierten Kirche durch Pastor Hölscher [[Ludgerigemeinde Norden|(lutherische Gemeinde)]] und einer Rede an der Friedhofspforte durch den reformierten Prediger Rösingh eingeweiht worden war sowie Graf Edzard von Knyphausen als Patron und Obereigentümer des Friedhofes denselben übergeben hatte unter der Zusicherung, dass dem Friedhof der kirchliche Charakter gewährt bleiben soll.<ref>Schriftliche Auskunft von Uwe Boumann, Upgant-Schott (15. Juni 2022)</ref>


Der Grund, warum die Reformierten ihren eigenen Friedhof anlegen mussten und ihre Toten nicht auf dem [[Alter Friedhof]] am [[Marktplatz]] begraben konnten, war der früher schwelende Konflikt mit den [[Ludgerigemeinde Norden|Lutheranern]] (siehe auch: [[Reformierte Gemeinde Lütetsburg-Norden#Geschichte|Geschichte der reformierte Gemeinde Lütetsburg-Norden]]).
Der Grund, warum die Reformierten ihren eigenen Friedhof anlegen mussten und ihre Toten nicht auf dem [[Alter Friedhof]] am [[Marktplatz]] begraben konnten, war der früher schwelende Konflikt mit den [[Ludgerigemeinde Norden|Lutheranern]] (siehe auch: [[Reformierte Gemeinde Lütetsburg-Norden#Geschichte|Geschichte der reformierte Gemeinde Lütetsburg-Norden]]).

Aktuelle Version vom 28. Oktober 2022, 12:59 Uhr

Bargeburer Friedhof

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Bargebur
Genaue Lage Alter Postweg

26506 Norden

Der Bargeburer Friedhof ist der Friedhof der reformierten Gemeinde und befindet sich südlich hinter der Bargeburer Kirche am Alten Postweg. Das älteste noch erhaltene Grab stammt aus dem Jahr 1880.[1] Die in diesem Grab beigesetzte Person ist am 7. Juni 1880 verstorben und wurde am 10. Juni begraben. Es war die erste Bestattung auf dem neuen Friedhof in Bargebur, nachdem er zuvor mit einer Predigt in der reformierten Kirche durch Pastor Hölscher (lutherische Gemeinde) und einer Rede an der Friedhofspforte durch den reformierten Prediger Rösingh eingeweiht worden war sowie Graf Edzard von Knyphausen als Patron und Obereigentümer des Friedhofes denselben übergeben hatte unter der Zusicherung, dass dem Friedhof der kirchliche Charakter gewährt bleiben soll.[2]

Der Grund, warum die Reformierten ihren eigenen Friedhof anlegen mussten und ihre Toten nicht auf dem Alter Friedhof am Marktplatz begraben konnten, war der früher schwelende Konflikt mit den Lutheranern (siehe auch: Geschichte der reformierte Gemeinde Lütetsburg-Norden).

Einzelnachweise

  1. Übersicht auf Grabsteine Ostfriesland, abgerufen am 30. März 2021
  2. Schriftliche Auskunft von Uwe Boumann, Upgant-Schott (15. Juni 2022)

Siehe auch