Westerstraße 2: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 10: | Zeile 10: | ||
26506 Norden | 26506 Norden | ||
}} __NOTOC__ | }} __NOTOC__ | ||
An der '''Westerstraße 2''' | An der '''Westerstraße 2''' befindet sich ein denkmalgeschütztes<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 12. November 2021</ref> Gebäude, das typisch für Häuser des 16. Jahrhunderts in Norden sind. Vermutlich wurde es jedoch in seiner heutigen Form erst im 18. Jahrhundert errichtet. Namentlich sind die Besitzer seit dem Jahre 1719 bekannt. In dieser Zeit hatte hier ein Schmied seine Wohn- und Arbeitsstätte.<ref name=":0">[https://teemuseum.de/das-gebaeude-der-westerstrasse-2 Zur Geschichte der Westerstraße 2], abgerufen am 19. Oktober 2022</ref> Seit 1879 hatte [[Raumausstattung Kröger|''Raumausstattung Kröger'']] hier seinen ersten Sitz, ehe es in die [[Westerstraße 79]] verlegte.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 206</ref> | ||
Im Jahre 1901 wurde das Haus von dem Schuhmacher Janssen erworben. Dieser ließ die Fassade des Hauses grundlegend umgestalten, um wahrscheinlich die eigenen Waren besser präsentieren zu können. Dafür ließ er ein großes Schaufenster in die alten Blockrahmenfenster im Erdgeschoss einbauen. Weiterhin ließ er die Fenster im Obergeschoss sowie die Eingangstür umbauen.<ref name=":0" /> Wahrscheinlich wurde die Fassade in dieser Zeit auch verputzt. | |||
1918 wurde das Gebäude nach Süden hin um einen quadratischen Anbau erweitert, in dessen Folge der Abort in einem separaten Häuschen auf dem Hinterhof platziert wurde. Neben der zusätzlichen Erweiterung um einen Giebel wurde im gleichen Jahr noch eine größere Treppe eingefügt. Bei einer weiteren Veränderung um 1939 wurde interessanterweise diese Treppe vom linken an den rechten Rand des Flurs versetzt, wo sie sich heute noch befindet.<ref name=":0" /> | |||
Um das Jahr 1950 erwarb der Buchbindemeister [[Friedrich Lindemann]] das Grundstück. Nach seinem Tod führte seine Ehefrau das Geschäft weiter. Frau Lindemann übertrug dem Heimatverein das Haus, wodurch der Heimatverein auch die letzte Lücke zwischen dem 1986 erworbenen Grundstück [[Westerstraße 1]] und dem seit ca. 1999 hinzugekommenen Komplex [[Westerstraße 3-4]] schließen konnte.<ref name=":0" /> | |||
Bei der Umgestaltung des Museums in den Jahren 2013/14 musste das Haus grundlegend saniert werden. Heute befinden sich in diesen Räumlichkeiten die Ausstellungsbereiche Porzellan und Teezubehör.<ref name=":0" /> | |||
==Galerie== | ==Galerie== | ||