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An der '''Westerstraße 1''' befindet sich ein Gebäude, das sein Aussehen im frühen 18. Jahrhundert erhielt und dessen Bewohner sich seit dem Jahre 1719 nachweisen lassen. Die beim Bau verwendeten Materialien, insbesondere die Steine der Außenmauer sowie das typisch eingeschossige Aussehen lassen jedoch den Schluss zu, dass das Gebäude im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammt und wahrscheinlich - wie auch das direkt benachbarte [[Altes Rathaus|Alte Rathaus]] - durch [[Balthasar von Esens]] 1531 zerstört wurde.<ref>[https://teemuseum.de/das-gebaeude-der-westerstrasse-1 Zur Geschichte des Gebäudes an der Westerstraße 1], abgerufen am 19. Oktober 2022</ref>
An der '''Westerstraße 1''' befindet sich ein Gebäude, das sein Aussehen im frühen 18. Jahrhundert erhielt und dessen Bewohner sich seit dem Jahre 1719 nachweisen lassen. Die beim Bau verwendeten Materialien, insbesondere die Steine der Außenmauer sowie das typisch eingeschossige Aussehen lassen jedoch den Schluss zu, dass das Gebäude im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammt und wahrscheinlich - wie auch das direkt benachbarte [[Altes Rathaus|Alte Rathaus]] - durch [[Balthasar von Esens]] 1531 zerstört wurde.<ref name=":0">[https://teemuseum.de/das-gebaeude-der-westerstrasse-1 Zur Geschichte des Gebäudes an der Westerstraße 1], abgerufen am 19. Oktober 2022</ref>
 
Erneut wurde das Gebäude im Jahre 1772 erwähnt. Diesmal im Zusammenhang damit, dass der Besitzer des Hauses, den nahegelegenen [[öffentliche Brunnen]] zu unterhalten hat. Ein weiteres Mal wird das Gebäude dann 1808 in dem Zusammenhang erwähnt, dass der Besitzer sein Haus mit dem des Besitzers der [[Westerstraße 2]] getauscht hatte. Im Laufe der Jahrhunderte beherbergte das Haus schließlich unterschiedliche Gewerbe. Hier waren Handwerker, Krämer (Händler), Drogisten und viele andere Gewerbetreibende ansässig.<ref name=":0" />
 
Nachdem 1984 eine große Wanderausstellung mit dem Namen ''Die Welt des Tees'' in Norden zu sehen war und großen Anklang fand, entstand im Heimatverein die Überlegung, auf Dauer Exponate zur Teekultur zu präsentieren. Da die Räumlichkeiten im Alten Rathaus nicht genügend Platz dafür boten, wurde zwei Jahre später, 1986, die Gelegenheit genutzt, das Haus an der Westerstraße 1 zu erwerben. Mitte 1987 wurde dann der Grundstein für das ''Ostfriesische Teemuseum'' gelegt. Das Haus wurde aufwendig renoviert, so wurde beispielsweise der nördliche Giebel vollständig mit den vorhandenen Steinen neu aufgemauert. Zugleich wurde die 1953 veränderte Eingangsfront wiederhergestellt. Am 25. Mai 1989 erfolgte die Einweihung dieses weltweit einmaligen ''Spezialmuseums''.<ref name=":0" />
 
Im Zuge der Umbaumaßnahmen im Alten Rathaus wurde ein Verbindungsweg zwischen diesem und dem Haus an der Westerstraße 1 erbaut. Seitdem präsentieren sich hier dem Besucher die Themen Tee in Ostfriesland, Handwerk, Familiengeschichte Doornkaat, Genuss von Kaffee, Kakao und Tabak. Weiterhin befindet sich hier eine historische Teeküche.<ref name=":0" />


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==