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Das '''Haus Wolff''' wurde wahrscheinlich 1924 als bauliche Einheit mit dem benachbarten [[Lammertsches Haus|Lammertschen Haus]] errichtet und in dieser Zeit von der [[Jüdische Gemeinde Norden|jüdischen]] Familie Wolff bewohnt.<ref>Ökumenischer Arbeitskreis (2021): Kleiner Rundgang durch Norden, Norden, S. 22</ref><ref>Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 24</ref> Viehhändler [[Karl Wolff]] als Familienvorstand und Kaufmann organisierte während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] einen Großteil der Fleischversorgung für die Stadt und hatte damit maßgeblichen Anteil, dass die Bevölkerung nicht noch mehr Not als ohnehin leiden musste.<ref>[https://www.alemannia-judaica.de/norden_synagoge.htm Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Norden] auf Alemannia Judaica, abgerufen am 30. April 2022</ref>
Das '''Haus Wolff''' wurde wahrscheinlich 1924 als bauliche Einheit mit dem benachbarten [[Lammertsches Haus|Lammertschen Haus]] errichtet und in dieser Zeit von der [[Jüdische Gemeinde Norden|jüdischen]] Familie Wolff bewohnt.<ref>Ökumenischer Arbeitskreis (2021): Kleiner Rundgang durch Norden, Norden, S. 22</ref><ref>Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 24</ref> Viehhändler [[Karl Wolff]] als Familienvorstand und Kaufmann organisierte während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] einen Großteil der Fleischversorgung für die Stadt und hatte damit maßgeblichen Anteil, dass die Bevölkerung nicht noch mehr Not als ohnehin leiden musste.<ref>[https://www.alemannia-judaica.de/norden_synagoge.htm Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Norden] auf Alemannia Judaica, abgerufen am 30. April 2022</ref> An ihn erinnert heute noch ein ''Stolperstein'' im Gehweg vor dem Haus.<ref>[https://www.norden.de/output/download.php?fid=3170.826.1.PDF Übersicht über die Stolpersteine in der Stadt Norden], abgerufen am 15. Oktober 2022</ref>


Bis zum 6. Dezember 1938 befand sich in dem Gebäude noch eine nicht näher benannte ''Vertretung'' im Besitz der [[Jüdische Gemeinde Norden|jüdischen Mitbürgerin]] [[Erna Lewy]].<ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 92</ref>
Bis zum 6. Dezember 1938 befand sich in dem Gebäude noch eine nicht näher benannte ''Vertretung'' im Besitz der [[Jüdische Gemeinde Norden|jüdischen Mitbürgerin]] [[Erna Lewy]].<ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 92</ref>