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Die Fläche an der Osterstraße in Norden erwies sich als überaus geeignet. Zuvor befanden sich hier weitestgehend unbebaute Flächen, die teilweise landwirtschaftlich genutzt wurden. Nur wenige Gebäude, unter anderem ein alter Bauernhof, mussten den für den Bau abgerissen werden. Das Gelände war weitflächig und lag dennoch verkehrsgünstig und zentral zur Innenstadt.
Die Fläche an der Osterstraße in Norden erwies sich als überaus geeignet. Zuvor befanden sich hier weitestgehend unbebaute Flächen, die teilweise landwirtschaftlich genutzt wurden. Nur wenige Gebäude, unter anderem ein alter Bauernhof, mussten den für den Bau abgerissen werden. Das Gelände war weitflächig und lag dennoch verkehrsgünstig und zentral zur Innenstadt.


Ursprünglich sollte dieses Gelände in den 1930er Jahren offenbar anders genutzt werden. So sollte die Juister Straße scheinbar bereits in den 1930er Jahren entstehen, jedoch wurde dieses Vorhaben, vermutlich wegen des einsetzenden [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], nicht umgesetzt.<ref>Amtliche Karte der Stadt Norden von 1935</ref><ref>Amtliche Karte der Stadt Norden von 1949</ref> Interessant dabei ist, dass sich auf der Karte von 1935 auf dem südlichen Teil des späteren [[Kreiskrankenhaus Norden|Kreiskrankenhausgeländes]] eine schachbrettartige Straßenführung vorgezeichnet ist und die Juister Straße als Fortführung des [[Heitsweg|Heitswegs]] dargestellt wird. Diese schachbrettartige Straßenbauform war bis dahin in Norden noch nicht geläufig. Da auch Norden ursprünglich Sitz einer Wehrmachtskaserne werden sollte - auch dieses Vorhaben wurde im Gegensatz zum [[Vertriebenenlager Tidofeld|Marinelager in Tidofeld]] nicht umgesetzt - ist denkbar, dass hier ursprünglich eine Kaserne oder ein Lager der Wehrmacht entstehen sollte.
Ursprünglich sollte dieses Gelände in den 1930er Jahren offenbar anders genutzt werden. So sollte die Juister Straße scheinbar bereits in den 1930er Jahren entstehen, jedoch wurde dieses Vorhaben, vermutlich wegen des einsetzenden [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], nicht umgesetzt.<ref>Amtliche Karte der Stadt Norden von 1935</ref><ref>Amtliche Karte der Stadt Norden von 1949</ref> Interessant dabei ist, dass sich auf der Karte von 1935 auf dem südlichen Teil des späteren Kreiskrankenhausgeländes eine schachbrettartige Straßenführung vorgezeichnet ist und die Juister Straße als Fortführung des [[Heitsweg|Heitswegs]] dargestellt wird. Diese schachbrettartige Straßenbauform war bis dahin in Norden noch nicht geläufig. Da auch Norden ursprünglich Sitz einer Wehrmachtskaserne werden sollte - auch dieses Vorhaben wurde im Gegensatz zum [[Vertriebenenlager Tidofeld|Marinelager in Tidofeld]] nicht umgesetzt - ist denkbar, dass hier ursprünglich eine Kaserne oder ein Lager der Wehrmacht entstehen sollte.


Nach Fertigstellung der 1961 begonnenen Bauarbeiten wurde das Krankenhaus im Jahr 1966 in Betrieb genommen. Die Einweihung des 15,5 Millionen DM teuren Bauwerks erfolgte am 22. Oktober 1966.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 81</ref>
Nach Fertigstellung der 1961 begonnenen Bauarbeiten wurde das Krankenhaus im Jahr 1966 in Betrieb genommen. Die Einweihung des 15,5 Millionen DM teuren Bauwerks erfolgte am 22. Oktober 1966.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 81</ref>