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|Die [[Behelfsheime Bargebur|'''Behelfsheime in Bargebur''']] waren ein Lager aus hölzernen und steinernen Notunterkünften, die ab 1944 für die stetig steigende Zahl von ''Ausgebombten'', insbesondere aus der Stadt Emden, errichtet wurden. Das Lager befand sich hauptsächlich auf dem Grund der heutigen Gärtnerei der [[Behindertenhilfe Norden]] an der [[Heerstraße]]. Zu dieser Zeit wurde das spätere [[Vertriebenenlager Tidofeld]] noch militärisch genutzt und auch weitere Unterkünfte standen mit dem Fortschreiten des Krieges kaum mehr zur Verfügung.
Der Bau wurde von lokalen Bauträgern durchgeführt. Die Unterkünfte bestanden einheitlich aus einer Wohnküche, einer Kammer und einem Windfang sowie einem Abstellraum und einem Trockenabort. Verkleidet waren sie mit doppelten Holzwänden mit einer dazwischenliegenden Isolierung. Mit dem niedersächsischen ''Barackenräumungsprogramm'' ab 1958 verschwanden die letzten ''Behelfsheime''.
Der Bau wurde von lokalen Bauträgern durchgeführt. Die Unterkünfte bestanden einheitlich aus einer Wohnküche, einer Kammer und einem Windfang sowie einem Abstellraum und einem Trockenabort. Verkleidet waren sie mit doppelten Holzwänden mit einer dazwischenliegenden Isolierung. Mit dem niedersächsischen ''Barackenräumungsprogramm'' ab 1958 verschwanden die letzten ''Behelfsheime''.
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* Das [[Ulrichsgymnasium]] ging aus einer Lateinschule im [[Altes Rathaus|Alten Rathaus]] hervor.
* Die [[Ludgerikirche]] ist die größte in Ostfriesland und in Teilen bereits annähernd 800 Jahre alt.
*Viele Straßennamen wurden unmittelbar nach dem [[Zweiter Weltkrieg]] umbenannt, so etwa die [[Adolf-Hitler-Straße]], die [[Straße der SA]], die [[Hindenburgstraße]] und die [[Horst-Wessel-Straße]].
* Der [[Schwanenteich]] war ursprünglich ein Baggersee, der in den 1960 Jahren zu einem Naherholungsgebiet umgewandelt wurde.
*Der [[Marktplatz|Norder Marktplatz]] ist einer der größten baumbestandenen Marktplätze Europas und war im Mittelalter der bedeutendste ostfriesische Handelsplatz. Insbesondere Vieh wurde gehandelt.
* Vor der Einführung einer neuzeitlichen [[Hausnummerierung]] wurde die [[Stadt Norden]] in sogenannte [[Kluft|Kluften]] und [[Rott|Rotten]] unterteilt.
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Version vom 1. Oktober 2022, 06:19 Uhr

Herzlich Willkommen bei Heimatforschung Ostfriesland!

"Vieles, was einst war, ist verloren, da niemand mehr lebt, der sich erinnert."

(Zitat aus Der Herr der Ringe)

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Der Vergangenheit eine Zukunft geben: Gegründet am 10. November 2020 ist Norder Stadtgeschichte ein Teilprojekt von Heimatforschung Ostfriesland, dem einzigen freien Portal für ostfriesische Heimatforschung. Der Aufbau und die Technologie der Seite basieren auf denselben Prinzipien wie Wikipedia. Der bedeutendste Unterschied ist jedoch, dass sich Heimatforschung Ostfriesland auf einzelne, ostfriesische Regionen spezialisiert hat. Zudem sind die Beiträge nicht nur umfangreicher, sondern umfassen auch ein wesentlich breiteres Spektrum.

Heimatforschung Ostfriesland hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein möglichst umfangreiches Wissen über die Geschichte Ostfrieslands und seiner zahlreichen Ortschaften zu sammeln. Seit der Gründung konnten mehrere tausend Artikel, Fotografien, Bildnisse und Dokumente von und über die Geschichte Ostfrieslands zusammengetragen werden. Eine Übersicht über alle bislang erstellten Artikel von Norder Stadtgeschichte finden Sie hier. Mehr über die Gründung von Heimatforschung Ostfriesland und das Projekt an sich erfahren Sie auf dieser Seite.

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Artikel der Woche

Die Behelfsheime in Bargebur waren ein Lager aus hölzernen und steinernen Notunterkünften, die ab 1944 für die stetig steigende Zahl von Ausgebombten, insbesondere aus der Stadt Emden, errichtet wurden. Das Lager befand sich hauptsächlich auf dem Grund der heutigen Gärtnerei der Behindertenhilfe Norden an der Heerstraße. Zu dieser Zeit wurde das spätere Vertriebenenlager Tidofeld noch militärisch genutzt und auch weitere Unterkünfte standen mit dem Fortschreiten des Krieges kaum mehr zur Verfügung.

Der Bau wurde von lokalen Bauträgern durchgeführt. Die Unterkünfte bestanden einheitlich aus einer Wohnküche, einer Kammer und einem Windfang sowie einem Abstellraum und einem Trockenabort. Verkleidet waren sie mit doppelten Holzwänden mit einer dazwischenliegenden Isolierung. Mit dem niedersächsischen Barackenräumungsprogramm ab 1958 verschwanden die letzten Behelfsheime.

Schon gewusst?

  • Die Ludgerikirche ist die größte in Ostfriesland und in Teilen bereits annähernd 800 Jahre alt.
  • Der Schwanenteich war ursprünglich ein Baggersee, der in den 1960 Jahren zu einem Naherholungsgebiet umgewandelt wurde.
  • Vor der Einführung einer neuzeitlichen Hausnummerierung wurde die Stadt Norden in sogenannte Kluften und Rotten unterteilt.

Person des Monats

Aufnahme aus dem Jahre 1895. Dr. h.c. Wilhelm Landmann war ein aus Norden stammender Chemiker und Generaldirektor der WASAG (Westfälisch-Anhaltische Sprengstoff-Actien-Gesellschaft). Er war der Sohn von Ludwig Landmann, einst Direktor der Norder Eisenhütte.

Neben der wirtschaftlich-technischen Expansion der WASAG durch den Bau neuer Werke und der Akquisition bestehender Unternehmen wurden unter der Führung von Wilhelm Landmann anwendungssichere und wetterfeste Sprengstoffe entwickelt, die sich wegen ihrer Frost-, Schlagwetter- und Kohlenstaubsicherheit sowie ihrer Raucharmut durchsetzten. In den von ihm geleiteten Laboratorien und Versuchsanstalten wurden, gerade in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, entscheidende Beiträge zur Weiterentwicklung der modernen zivilen Sprengstoffindustrie erbracht.

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