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Zum 31. Dezember 1994 wurde das Bührmannsche Bekleidungsgeschäft geschlossen.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 89</ref> Seit Januar 1995 befindet sich in den Räumlichkeiten unter einem ein Schönheitssalon nebst Sonnenstudio sowie mehrere Wohnungen.
Zum 31. Dezember 1994 wurde das Bührmannsche Bekleidungsgeschäft geschlossen.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 89</ref> Seit Januar 1995 befindet sich in den Räumlichkeiten unter einem ein Schönheitssalon nebst Sonnenstudio sowie mehrere Wohnungen.


==Trivia==
==Erinnerungen==
Nach Angaben von Zeitzeugen pflegte der Chef des Hauses zahlreiche ''flotte Sprüche''. Wenn beispielsweise ein Kunde aus der Umkleidekabine mit der neu zu erwerbenden Hose vor den Spiegel trat, bekam dieser häufig zu hören: ''"Büx passt, knippt bloot 'n bietjet unner t'Arms."'' (deutsch: ''"Hose passt, kneift bloß ein bisschen unter den Armen."'')
Das Textilhaus Bührmann war aufgrund seiner Lage in der Westerstraße in den 40er und 50er Jahren die erste Anlaufstelle für die Landbevölkerung der Westermarsch, wenn es um zweckmäßige Kleidung ging. Man sagte damals flapsig, man geht zum "Plünnenrieter". Zur damaligen Zeit wurden Stoffe in Ellenlänge vermessen und verkauft. Der Verkäufer ritzte das Tuch mit einem winzigen Schnitt am Rand, um es akkurat am Faden entlang trennen zu können.
 
Nach Angaben von Zeitzeugen pflegte der Chef des Hauses zahlreiche flotte Sprüche. Wenn beispielsweise ein Kunde aus der Umkleidekabine mit der neu zu erwerbenden Hose vor den Spiegel trat, bekam dieser häufig zu hören: ''"Büx passt, knippt bloot 'n bietjet unner d'Arms."'' ''("Hose passt, kneift bloß ein bisschen unter den Armen."'')


==Galerie==
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