Brückstraße 7: Unterschied zwischen den Versionen
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An der '''Brückstraße 7''' wurde erstmals im Jahre 1722 ein Haus mitsamt des damaligen Bewohners [[Jann Hinrichs Hoden]] erwähnt, dem 1726 ein Mann namens [[Jan Christoffer]] folgte. Seit dem 23. Februar 1752 waren [[Rütger Alberts]] und [[Margaretha Melchers]] neue Hauseigner. Nach dem Tode Alberts' folgte Melchers als Witwe und alleine Besitzerin. Laut Testament vom 6. Oktober 1774 erbte [[Siebe Siebens Fischer]] das Haus als Alleinerbe. Von ihm wiederum erbte [[Atte Gerdes Fischer]] Haus und Grund. Es folgen wiederum dessen Erben und etwa 1830 [[Cornelius Groeneveld|Cornelius U. Groeneveld]].<ref name=":0">Schreiber, Gretje (1994): Die Bewohner der Brück- und Dammstraße</ref> | An der '''Brückstraße 7''' wurde erstmals im Jahre 1722 ein Haus mitsamt des damaligen Bewohners [[Jann Hinrichs Hoden]] erwähnt, dem 1726 ein Mann namens [[Jan Christoffer]] folgte. Seit dem 23. Februar 1752 waren [[Rütger Alberts]] und [[Margaretha Melchers]] neue Hauseigner. Nach dem Tode Alberts' folgte Melchers als Witwe und alleine Besitzerin. Laut Testament vom 6. Oktober 1774 erbte [[Siebe Siebens Fischer]] das Haus als Alleinerbe. Von ihm wiederum erbte [[Atte Gerdes Fischer]] Haus und Grund. Es folgen wiederum dessen Erben und etwa 1830 [[Cornelius Groeneveld|Cornelius U. Groeneveld]].<ref name=":0">Schreiber, Gretje (1994): Die Bewohner der Brück- und Dammstraße</ref> | ||
Ab 1856 gehörte das Haus dann dem Maler [[Elias Rosenstamm|Elias J. Rosenstamm]], dem etwa 1890 die Geschwister Rosenstamm folgen, die vermutlich dessen Kinder waren. Spätestens seit 1926 gehörte das Haus den Brüdern [[Samuel Wolff]] und [[Jacob Wolff]]. Der Viehhändler [[Samuel Wolff]], der als ältester von fünf Söhnen den Viehhandel des Vaters, verbunden mit einer Landwirtschaft, weitergeführt hatte, blieb noch bis in die Zeit des Nationalsozialismus hier wohnhaft und tätig.<ref name=":0" /><ref>[https://www.alemannia-judaica.de/norden_synagoge.htm Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Norden] auf Alemannia Judaica, abgerufen am 30. April 2022</ref> 1974 folgte die Getränkegroßhandlung Christians und später eine reine Wohnnutzung.<ref name=":0" /> | Ab 1856 gehörte das Haus dann dem Maler [[Elias Rosenstamm|Elias J. Rosenstamm]], dem etwa 1890 die Geschwister Rosenstamm folgen, die vermutlich dessen Kinder waren. Spätestens seit 1926 gehörte das Haus den Brüdern [[Samuel Wolff]] und [[Jacob Wolff]]. Der Viehhändler [[Samuel Wolff]], der als ältester von fünf Söhnen den Viehhandel des Vaters, verbunden mit einer Landwirtschaft, weitergeführt hatte, blieb noch bis in die Zeit des Nationalsozialismus hier wohnhaft und tätig.<ref name=":0" /><ref>[https://www.alemannia-judaica.de/norden_synagoge.htm Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Norden] auf Alemannia Judaica, abgerufen am 30. April 2022</ref> 1974 folgte die ''Getränkegroßhandlung Christians'' (mit der [[Brückstraße 8]] sowie der [[Brückstraße 21]]) und später eine reine Wohnnutzung.<ref name=":0" /> | ||
2015 wurde das Gebäude abgebrochen und durch ein Mehrparteienhaus ersetzt, das sich über das Grundstück der [[Brückstraße 8]] bis zur [[Brückstraße 9]] erstreckt. | 2015 wurde das Gebäude abgebrochen und durch ein Mehrparteienhaus ersetzt, das sich über das Grundstück der [[Brückstraße 8]] bis zur [[Brückstraße 9]] erstreckt. | ||
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==Siehe auch== | ==Siehe auch== | ||
*[[Brückstraße 18]] | *[[Brückstraße 18]] | ||
*[[Brückstraße 8]] | |||
*[[Brückstraße 21]] | |||
*[[Liste der Häuser an der Brückstraße]] | *[[Liste der Häuser an der Brückstraße]] | ||
*[[Liste der Häuser nach alter Adressierung]] | *[[Liste der Häuser nach alter Adressierung]] | ||