Haus Stroman: Unterschied zwischen den Versionen
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Stroman erbaute das Gebäude von 1834 bis 1835 neu.<ref name=":0" /><ref name=":1" /> Bereits im April 1826 hatte Stroman das Holzlager von der Witwe des früheren Hauseigners [[Berend Claassen de Boer]] übernommen und so selbst eine Holzhandlung gegründet. 1851 erweiterte er das Gelände um einen neuen Holzschuppen sowie 1856 um eine Dampfschlägermühle, die er zum Sägen des Holzes verwendete.<ref name=":0" /> | Stroman erbaute das Gebäude von 1834 bis 1835 neu.<ref name=":0" /><ref name=":1" /> Bereits im April 1826 hatte Stroman das Holzlager von der Witwe des früheren Hauseigners [[Berend Claassen de Boer]] übernommen und so selbst eine Holzhandlung gegründet. 1851 erweiterte er das Gelände um einen neuen Holzschuppen sowie 1856 um eine Dampfschlägermühle, die er zum Sägen des Holzes verwendete.<ref name=":0" /> | ||
Die rege Bautätigkeit jener Zeit führte zu einer großen Nachfrage nach Bauholz.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 174</ref> Nach dem Ausscheiden von Stroman übernehmen sein Sohn [[Hermann Stroman]] und sein Schwiegersohn [[Arend Janssen Hoppe]] den Betrieb. Ab 1901 nahm Hermann seinen Sohn [[Dodo Stroman]] mit in die Firma auf, die bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Bestand hatte. Ab 1954 war im ehemaligen Sägewerksgebäude die Klempnerei ''G. W. Claassen'', die 1897 in der [[Große Mühlenstraße|Großen Mühlenstraße]] gegründet wurde und 1982 in das [[Gewerbegebiet Leegemoor]] umzog.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 175</ref> Seitdem - bis Anfang der 2000er Jahre - befand sich hier dann | Die rege Bautätigkeit jener Zeit führte zu einer großen Nachfrage nach Bauholz.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 174</ref> Nach dem Ausscheiden von Stroman übernehmen sein Sohn [[Hermann Stroman]] und sein Schwiegersohn [[Arend Janssen Hoppe]] den Betrieb. Ab 1901 nahm Hermann seinen Sohn [[Dodo Stroman]] mit in die Firma auf, die bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Bestand hatte. Ab 1954 war im ehemaligen Sägewerksgebäude die Klempnerei ''G. W. Claassen'', die 1897 in der [[Große Mühlenstraße|Großen Mühlenstraße]] gegründet wurde und 1982 in das [[Gewerbegebiet Leegemoor]] umzog.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 175</ref> Seitdem - bis Anfang der 2000er Jahre - befand sich hier dann der ''Albert Wieben Holz- und Baustoff-Großhandel GmbH u. Co. KG''.<ref name=":0" /> | ||
Das Haupthaus, das eigentliche ''Stroman'sche Haus'', wurde bereits 1999 zu einem Mehrparteienhaus umgestaltet und umfangreich renoviert.<ref>Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 43</ref> Es steht unter Denkmalschutz.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 11. November 2021</ref> | Das Haupthaus, das eigentliche ''Stroman'sche Haus'', wurde bereits 1999 zu einem Mehrparteienhaus umgestaltet und umfangreich renoviert.<ref>Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 43</ref> Es steht unter Denkmalschutz.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 11. November 2021</ref> | ||