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Das '''Vertriebenenlager Tidofeld''' war zwischen 1946 und 1960 eines der größten Aufnahmelager für Vertriebene und Flüchtlinge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in Niedersachsen. Es befand sich im heutigen Norder Stadtteil [[Tidofeld]], südlich der [[Heerstraße]] und entstand auf dem Grund einer ehemaligen Wehrmachtskaserne, die in den letzten Kriegsmonaten herausragende Bedeutung als Sitz des ''Seekommandanten Ostfriesland'' erlangte.
Das '''Vertriebenenlager Tidofeld''' war zwischen 1946 und 1960 eines der größten Aufnahmelager für Vertriebene und Flüchtlinge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in Niedersachsen. Es befand sich im heutigen Norder Stadtteil [[Tidofeld]], südlich der [[Heerstraße]] und entstand auf dem Grund einer ehemaligen [[Wehrmachtskaserne]], die in den letzten Kriegsmonaten herausragende Bedeutung als Sitz des ''Seekommandanten Ostfriesland'' erlangte.


Unter den Bewohnern entstand eine große Solidarität, die zur Gründung mehrerer Betriebe und Vereine sowie schließlich einer dauerhaften Siedlung auf dem Grund des Lagers selbst führte. Seit 1952 war der Ort deshalb auch mit einer kleinen Bedarfshaltestelle an die Bahnstrecke der [[Ostfriesische Küstenbahn|Ostfriesischen Küstenbahn]] angeschlossen.
Unter den Bewohnern entstand eine große Solidarität, die zur Gründung mehrerer Betriebe und Vereine sowie schließlich einer dauerhaften Siedlung auf dem Grund des Lagers selbst führte. Seit 1952 war der Ort deshalb auch mit einer kleinen Bedarfshaltestelle an die Bahnstrecke der [[Ostfriesische Küstenbahn|Ostfriesischen Küstenbahn]] angeschlossen.