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|[[Datei:Frisiamühle Deichmühle Deich unbekanntes Datum 01.jpg|zentriert|380x355px|Undatierte Aufnahme, evtl. um 1900.]]
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|Das '''[[Deutsches Haus|Deutsche Haus]]''' (früher: ''Gasthof Zum Deutschen Hause'') entstand 1880 aus zwei einst selbstständigen Gebäuden bzw. Grundstücken, die in diesem Jahr zu einem zusammengefasst wurden.
|Die '''[[Deichmühle]]''' ist eine 1900/1901 errichtete Galerieholländerwindmühle im Winkel der heutigen Straßenzüge [[Raiffeisenstraße]] (früher: ''Deichweg'') und [[Bahnhofstraße]]. Gemeinsam mit der baugleichen [[Frisiamühle]] dominiert die Deichmühle das südliche Stadtbild und ist eines der Wahrzeichen von Norden.
Erstmalig erwähnt wurde der rechte Gebäudeteil bereits 1812. Später befand sich hier eine Kaffeehandlung (''Busch'sches Kaffeehaus''), aus dem 1848 schließlich eine von Jacob G. Eimers betriebene Gastwirtschaft wurde, wie das Norder Stadtblatt am 16. Dezember 1848 verkündete. Eimers benannte das Gebäude auch erstmals ''Deutsches Haus'', was wohl in der aufkommenden Einheits-Nationalstimmung nach der Deutschen Revolution des sonst kleinstaaterisch geprägten Deutschlands begründet war.
Manche Quellen sprechen davon, dass es an diesem Standort bereits im 13. Jahrhundert eine Bockwindmühle gegeben haben soll, doch dürfte diese spätestens bei den verheerenden Sturmfluten im 14. Jahrhundert zerstört worden sein.


2016 wurde das Gebäude an einen estnischen Investor veräußert, der es als ''Hotel Stadt Norden Betreibergesellschaft mbH'' verwertete. Trotz vorgeblicher Pläne des Investors, hier mehrere Wohnungen sowie ein Hotel bei Erhalt der historischen Fassade zu errichten, gleicht das Gebäude seit dem erfolgten, illegalen Teilabriss (ab April 2019) einer Ruine, was immer wieder Gegenstand hitziger Diskussionen im [[Stadtrat|Rat der Stadt Norden]] war.
Als Vorgängerbau der heutigen Deichmühle kann eine 1588 von [[Edzard II. Cirksena|Graf Edzard II.]] errichtete Mühle gesehen werden, dessen Standort jedoch nicht genau überliefert ist. Offenbar befand sich diese jedoch in [[Bargebur]], weshalb der Lütetsburger Graf gegen Edzard II. vor dem Reichskammergericht in Speyer klagte. Auf Beschluss des Reichskammergerichts musste Edzard II. die Mühle 1592 wieder abreißen lassen und baute sie ein Jahr später an der bis heute bekannten Stelle wieder auf.
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