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Erstmalig erwähnt wurde der rechte Gebäudeteil bereits 1812. Später befand sich hier eine Kaffeehandlung (''Busch'sches Kaffeehaus''), aus dem 1848 schließlich eine von Jacob G. Eimers betriebene Gastwirtschaft wurde, wie das Norder Stadtblatt am 16. Dezember 1848 verkündete. Eimers benannte das Gebäude auch erstmals ''Deutsches Haus'', was wohl in der aufkommenden Einheits-Nationalstimmung nach der Deutschen Revolution des sonst kleinstaaterisch geprägten Deutschlands begründet war.
Erstmalig erwähnt wurde der rechte Gebäudeteil bereits 1812. Später befand sich hier eine Kaffeehandlung (''Busch'sches Kaffeehaus''), aus dem 1848 schließlich eine von Jacob G. Eimers betriebene Gastwirtschaft wurde, wie das Norder Stadtblatt am 16. Dezember 1848 verkündete. Eimers benannte das Gebäude auch erstmals ''Deutsches Haus'', was wohl in der aufkommenden Einheits-Nationalstimmung nach der Deutschen Revolution des sonst kleinstaaterisch geprägten Deutschlands begründet war.


2016 wurde das Gebäude an einen estnischen Investor veräußert, der es als ''Hotel Stadt Norden Betreibergesellschaft mbH'' verwertete. Seit April 2019 gleicht das einst stolze Gebäude einer Ruine.
2016 wurde das Gebäude an einen estnischen Investor veräußert, der es als ''Hotel Stadt Norden Betreibergesellschaft mbH'' verwertete. Trotz vorgeblicher Pläne des Investors, hier mehrere Wohnungen sowie ein Hotel bei Erhalt der historischen Fassade zu errichten, gleicht das Gebäude seit dem erfolgten, illegalen Teilabriss (ab April 2019) einer Ruine, was immer wieder Gegenstand hitziger Diskussionen im [[Stadtrat|Rat der Stadt Norden]] war.
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